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Kanzlerin startet Zukunftsdialog: Wie leben, wie lernen?

Es soll ein Kontrapunkt zur politischen Alltagshektik sein: Mit Experten, im Internet und im direkten Bürgerkontakt will Kanzlerin Merkel Antworten auf die drängendsten Zukunftsfragen finden. Dazu zählt vor allem auch die Frage, wie wir künftig lernen werden.

Mit einem breit angelegten Dialog sucht Bundeskanzlerin Angela Merkel Antworten auf die drängendsten Fragen Deutschlands. Im Mittelpunkt stehen dabei die drei Schwerpunkte "Wie wollen wir zusammenleben?", "Wovon wollen wir leben?" und "Wie wollen wir lernen?" Zum sogenannten Zukunftsdialog gehören nach Angaben aus Regierungskreisen eine Gesprächsreihe mit 120 Experten, ein Bürgerdialog im Internet sowie "Town Halls" genannte Bürgerversammlungen. Der Startschuss für den Austausch im Internet fällt am 1. Februar. Ab dann will die Kanzlerin unter der Adresse www.dialog-ueber-deutschland.de den Kontakt mit den Bürgern suchen.

 

Bürgerversammlungen in drei Städten

In den sogenannten "Town Halls" will die Kanzlerin in drei Städten jeweils 90 Minuten lang mit je 100 Bürgern sprechen. Am 29. Februar geht es in Erfurt um die Frage "Wie wollen wir zusammenleben?". Am 14. März soll in Heidelberg über das Thema "Wie wollen wir lernen?" diskutiert werden, bevor am 28. März in Bielefeld mit der Frage "Wovon wollen wir leben?" dieser Teil des Dialogs abgeschlossen ist.

 

Expertengespräch läuft bereits seit Ende 2011

Der Expertendialog hat bereits im Herbst 2011 begonnen. In sechs Arbeitsgruppen pro Themenfeld wird dabei über Fragen wie Bürgerbeteiligung, lebenslanges Lernen, die Integration bildungsferner Jugendlicher und digitale Kompetenzen diskutiert. Außerdem geht es um das Zusammenleben der Generationen, die Familie, Deutschlands Selbst- und Außenbild, eine zukunftsfähige Wirtschaft, nachhaltiges Wachstum und den demografischen Wandel. Das Gespräch mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Behörden oder anderen Teilen der Gesellschaft soll bis August abgeschlossen sein. Es mündet in ein Buch.


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