Laut einer GMAC-Studie haben MBA-Absolventen bei der Mehrheit der Arbeitgeber sehr gute Karten. Bild: Haufe Online Redaktion

Unternehmen wollen 2017 mehr MBA-Absolventen einstellen - und ihnen außerdem mehr bezahlen. Das ist das Ergebnis des "2016 Year-End Poll of Employers Report", den das Graduate Management Admission Council (GMAC) durchgeführt hat.

Der Report des GMAC beinhaltet die Einstellungen von 2016 und Prognosen für 2017 sowie Angaben zur Gehaltsentwicklung der Absolventen von MBA-Programmen sowie anderen Studiengängen wie etwa dem Master of Accounting oder den Master in Management.

Die Mehrheit will MBA-Absolventen einstellen

Knapp acht von zehn der befragten Arbeitgeber (79 Prozent) wollen in diesem Jahr MBA-Absolventen einstellen. Im Vorjahr waren es 68 Prozent. 58 Prozent dieser Unternehmen wollen dabei die Einstiegsgehälter entsprechend der Inflationsrate oder sogar darüber hinaus erhöhen. 40 Prozent wollen nichts an der Höhe des Gehalts ändern.

Damit steigt die Nachfrage nach MBA-Absolventen seit 2011 kontinuierlich an – und zwar stärker als die Zuwachsraten der Gesamtwirtschaft. So gaben fast alle Teilnehmer (96 Prozent) der Studie an, dass die letzte Einstellung von Absolventen von Wirtschaftsstudiengängen wertvoll für ihr Unternehmen war.

Business-School-Alumni haben in der Personalplanung Priorität

Der Mehrheit der Unternehmen (56 Prozent) sieht sich auf einem Wachstumskurs, 27 Prozent wollen ihre aktuelle Position beibehalten und 16 Prozent geben an, dass ihr Unternehmen noch vor wirtschaftlichen Herausforderungen steht.

Doch unabhängig davon ändert sich nichts an den Einstellungsplänen für MBA-Absolventen. 96 Prozent der Arbeitgeber geben an, dass die Einstellung von MBA-Absolventen oder anderen Master-Programmen im Wirtschaftsbereich bei ihrer Personalplanung Priorität hat. Neun von zehn Befragten bieten Praktika für Wirtschaftsstudenten an. 66 Prozent dieser Firmen wollen die Zahl der Praktikumsplätze für MBA-Studenten 2017 erhöhen.

Internationale Befragung unter 140 Unternehmen

An der Umfrage nahmen 167 Recruitingmanager aus 140 Unternehmen teil. 71 Prozent kommen aus den USA, zehn Prozent aus Europa, wobei kein Personalmanager aus Deutschland vertreten ist.

Die starke US-Lastigkeit ist typisch für GMAC-Umfragen: GMAC ist eine internationale Non-Profit-Organisation in den USA, die Produkte und Dienstleistungen für Business Schulen anbietet. Dazu gehören statistische Auswertungen genauso wie die weltweite Organisation des "Graduate Management Admission Test" (GMAT), dem von mehr als 6.000 Business Schools weltweit geforderten Zulassungstest für MBA- und Master-Studiengänge.

 

Die vollständige Studie finden Sie auf www.gmac.com.

Schlagworte zum Thema:  MBA, Business School

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