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ITK-Unternehmen investieren am meisten in Weiterbildung

Die ITK-Branche bildet ihre Mitarbeiter stärker weiter als die meisten anderen Branchen. Mit durchschnittlich 4,5 Weiterbildungstagen pro Beschäftigtem liegt sie über dem bundesweiten Durchschnitt aller Branchen von 2,5 Tagen, zeigt eine aktuelle Studie.

Fast alle befragten ITK-Unternehmen (88 Prozent) sind der Meinung, dass Weiterbildung ein adäquates Mittel ist, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Zwei Drittel sehen sogar noch einen zunehmenden Bedarf, in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren. Aktuell gibt der Hightech-Sektor im Durchschnitt jährlich circa 1.500 Euro pro Beschäftigtem für dessen Weiterbildung aus.

Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Studie zur Weiterbildung in der ITK-Branche, die die Bitkom Servicegesellschaft (BSG) zusammen mit Kienbaum Management Consultants und dem F.A.Z.-Institut durchgeführt hat.

 

Nachwuchsförderung hat Vorrang

Bei der Analyse, wohin die Investitionen für Weiterbildung genau fließen, werden klare Prioritäten deutlich: Beschäftigte mit Kundenkontakt werden eher qualifiziert (62 Prozent der Ausgaben) als Beschäftigte ohne Kundenkontakt (16 Prozent). Zudem gehen die Gelder für Weiterbildungsmaßnahmen drei Mal häufiger an jüngere Mitarbeiter als an ältere (39 gegenüber 13 Prozent).

 

E-Learning gewinnt an Bedeutung

Die ITK-Unternehmen bevorzugen klassische Lernformate wie Inhouse Seminare. Der Klassenraum mit physischer Präsenz ist also nach wie vor das beliebteste Format in der Weiterbildungslandschaft. „Die neueren und flexibleren E-Learning-Angebote erfreuen sich zwar steigender Beliebtheit, werden bisher allerdings eher ergänzend zu den konventionellen Lernformen wahrgenommen“, sagt Horst-Dieter Bruhn von Kienbaum in Berlin. 

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