26.03.2015 | Interne Kommunikation

Wie der Sprung zum "Social Business" gelingt

Annabelle Atchison gibt Tipps, wie die interne Kommunikation im "Social Business" gelingen kann.
Bild: 42ponies

Führung ist heute mehr als eine Top-down-Ansage. Vielmehr binden moderne Führungskräfte ihre Mitarbeiter ein und nehmen ihre Meinung auf. Doch dieses neue Führungsmodell braucht auch eine neue interne Kommunikation – davon ist Beraterin Annabelle Atchison überzeugt. Sie gibt Tipps.

Die meisten Arbeitnehmern – und nicht nur die Mitarbeiter der Generation Y – sind es gewohnt über Chat-Funktion, Whatsapp und soziale Netzwerke mit anderen in Kontakt zu stehen. Sie wollen diese Kommunikationsformen auch im Unternehmen nutzen, um sich an Diskussionen zu beteiligen, sich mit Kollegen abzustimmen oder einfach Fragen mit den Vorgesetzten zu klären. Wie Unternehmen diesem Bedürfnis in der internen Kommunikation begegnen können, weiß Atchison aus ihrer Erfahrung bei Microsoft und als CEO der Social-Business-Beratung 42 Ponies.

"Social Business": Nach innen und außen vernetzt

Unter der Überschrift "Die neue Interne Kommunikation – so viel mehr als E-Mails und Intranet" zeigt sie in ihrem Blogbeitrag auf vision.haufe.de/blog auf, wie Unternehmen ihre interne Kommunikation hin zu einem "Social Business" entwickeln. Atchisons Überzeugung: "Sprachrohr der Geschäftsführung. Schreiberlinge für’s Intranet. All-hands E-Mails en masse. In einem 'Social Business' ist das aber nicht nur überholt, sondern sogar kontraproduktiv".

Ein echtes "Social Business" entsteht ihrer Meinung nach erst dann, wenn ein Unternehmen "nach außen wie auch nach innen vernetzt ist, Wissen sichtbar wie nutzbar macht und die Stakeholder in die Wertschöpfung eingebunden sind".

Tipps für die neue interne Kommunikation

Die Aussagen im Blogbeitrag lassen sich zu einigen Tipps für die interne Kommunikation zusammenfassen:

  • Die interne Kommunikation (IK) muss mit den eingesetzten Technologien der Social Media wachsen.
  • IK muss die Rolle als interner Netzwerk-Manager annehmen.
  • IK muss ein echter Vermittler zwischen Management und Mitarbeitern werden.
  • Die Kommunikation muss offen und ehrlich laufen.
  • Feedbackmöglichkeiten sind ein Muss.

Bei Microsoft hat die Beraterin live erlebt, wie dies erfolgreich laufen kann. Dort nutzte zum Beispiel die Geschäftsleitung die Chat-Funktion für Fragen von Mitarbeitern.

Warnung: Kultur muss zur Kommunikation passen

Allerdings spricht Atchison auch eine grundsätzliche Warnung aus: "Wenn die Kultur nicht mit 'social' zusammenpasst, dann kann man sich abmühen und plagen – es wird nicht funktionieren." Um das zu verhindern müsse die interne Kommunikation bei der kulturellen Transformation der Leuchtturm sein – "mit gutem Beispiel vorangehen und andere innerhalb der Organisation in die Lage versetzen, barrierefrei und effektiv miteinander zu kommunizieren."

Den kompletten Blogbeitrag von Annabelle Atchison lesen Sie unter vision.haufe.de/blog. Dort finden Sie auch weitere Beiträge rund um das Thema "Mitarbeiter führen Unternehmen".

Schlagworte zum Thema:  Interne Kommunikation, Führung, New Work

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