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Steuerliche Vorteile werden kaum genutzt

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - das wird auch Personalverantwortlichen laut Studie immer klarer.
Bild: Michael Bamberger

Rund 55 Euro pro Monat und Mitarbeiter geben Unternehmen zur Motivation ihrer Belegschaft aus. Dass sie dabei kräftig Steuern sparen könnten, ist den meisten allerdings unbekannt: Nicht einmal jeder Fünfte kennt die Möglichkeiten des steuerfreien Sachbezugs. 

Instrumente und künftige Strategien zur Mitarbeiterbindung und – motivation standen im Mittelpunkt der Belohnungsstudie 2015 der Hochschule Fresenius und der Bonago Incentive Marketing Group GmbH. Die befragten 600 Personalverantwortlichen gaben an, pro Monat Incentives, also betriebliche Zusatzleistungen in Form von Sachgeschenke, Gutscheinen, Prämien oder anderen Zuwendungen in Höhe von durchschnittlich circa 55 Euro pro Mitarbeiter zu gewähren. 

Gutscheine gewinnen an Bedeutung   

Rund 36 Prozent der befragten Betriebe gewähren diese Incentives am liebsten anlassbezogen – also zu Geburtstagen, Firmenfeiern oder für besondere Leistungen. Neben diesen Klassikern gewinnen Anreize wie Gutscheine (elf Prozent) immer mehr an Bedeutung – bevorzugt werden dabei, so die Studienautoren, Einkaufs-, Tank- und Universalgutscheine.

Budget für Incentives bleibt gleich

22 Prozent der Studienteilnehmer planen in diesem Jahr noch eine Erhöhung ihres Budgets für Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung ein, mehr als 70 Prozent möchten mindestens genauso viel dafür ausgeben wie im Vorjahr.

Die steuerlichen Vorteile, die der Gesetzgeber bei Sachbezügen gewährt, sind dagegen noch weitgehend ungenutzt – nur 17 Prozent der Befragten gaben an, die Möglichkeit des steuerfreien Sachbezugs bis 44 Euro im Monat zu kennen.

Nach § 8 Absatz II EstG können Sachbezüge bis zu einer Grenze von 44 Euro im Monat lohnsteuerfrei gewährt werden. Näheres dazu lesen Sie hier. 

Haufe Online Redaktion

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