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Die Transferlücke in der Weiterbildung schließen

Die Gründer von Blink.it: Michael Witzke (links) und Konstantin Ristl.
Bild: Blink.it

Das Startup Blink.it hat eine Online-Lösung zur Begleitung betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt. Damit soll unter anderem der Transfer in die Praxis unterstützt werden. Das Angebot richtet sich an freie Trainer, Coachs und Unternehmen mit Personalentwicklungs-Abteilungen.

Wer hat das Startup gegründet?

Gegründet wurde Blink.it (www.blink.it) von Michael Witzke (28) und Konstantin Ristl (29). Sie haben sich an der TU Darmstadt kennengelernt, obwohl auf diesem Campus Wirtschaftsingenieure Maschinenbau (Michael) und Studenten der Mathematik/Physik (Konstantin) nur wenige Berührungspunkte haben. Was die beiden Gründer bis heute verbindet, sind ihre Gründungsambitionen. Als sie sich gerade drei Monate kannten, begannen sie 2012 das erste Projekt. Mit Blink.it starteten sie dann Mitte 2014 richtig durch.

Was ist die Idee dahinter?

Blink.it liefert eine hochwertige Onlinelösung zur Begleitung betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen, Trainings oder auch Speakings. Teilnehmern solcher Veranstaltungen fällt der Transfer des Erlernten in die Praxis oft schwer. Man spricht hier von einer Transferlücke, die umso größer ist, je weniger des Erlernten umgesetzt wird. Um die Transferlücke zu schließen, brauchen die Teilnehmer persönliche Unterstützung, die meist zu teuer oder zeitaufwendig ist. Genau hier kommt Blink.it ins Spiel. Blink.it bietet die perfekte Verzahnung zwischen einer Livepräsenz und einer zugehörigen Online-Begleitung. Auf diese Weise ist es möglich, die Teilnehmer langfristig, kostengünstig und flexibel zu unterstützen. Mit diesem Angebot spricht Blink.it sowohl freie Trainer, Coachs und Speaker an, aber auch Unternehmen mit größeren Bildungsabteilungen. Der fachliche Schulungsexperte kann dadurch frei und selbstständig und ohne technische Kenntnisse eigene Begleitungen gestalten und an die Bedürfnisse seiner Zielgruppe anpassen. Auf diese Weise wird ein durchgehendes Lern- und Trainingserlebnis geschaffen.

Wie war die Entwicklungszeit?

Wir haben das Startup von Beginn an gebootstrapped, also ohne externe Finanzierung tragfähig gemacht. Begonnen haben wir mit der didaktischen Vermittlung von Handlungsimpulsen per Video. Der enge Austausch mit den Kunden hat uns dann an das Thema Lerntransfer herangeführt. Durch diese besondere Marktnähe konnten wir früh große Unternehmen aber auch freie Trainer für Blink.it gewinnen und wachsen.

Was soll noch geändert werden?

Ein Produkt zu entwickeln, das keiner Erklärung bedarf, ist unser höchster Anspruch. Dies lassen wir bei der Entwicklung für die beste Verzahnung aus Online- und Offline-Training einfließen. Neben neuen Features bemühen wir uns daher, die Blink.it-App immer leichter benutzbar zu machen.

Was können etablierte Unternehmen daraus lernen?

Von Beginn an haben wir unseren Fokus auf den Engpass bei den Kunden gelenkt. Für uns gilt im Gegensatz zu vielen Unternehmen das Credo: Nutzenmaximierung statt Gewinnmaximierung. Mit unserem schnellen und agilen Entwicklungsprozess sichern wir unseren Vorsprung. Wir konzentrieren uns auf die Kundenbedürfnisse und setzen auf die neuesten Technologien in der Softwareentwicklung.

 

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Schlagworte zum Thema:  Betriebliche Weiterbildung, Weiterbildung

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