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| HR-Start-up

Voito vermittelt zwischen Unternehmen und HR-Dienstleistern

Die Gründer des Start-up Voito: Salman Asfaq und Torsten Just.
Bild: Voito

Start-ups, die mit klugen digitalen Produkten und Dienstleistungen punkten, schießen allerorts aus dem Boden – auch in HR. Das Personalmagazin stellt sie in einer Serie vor. Heute: Das HR-Start-Up Voito, eine Online-Plattform, die Unternehmen und Personaldienstleister zusammenbringt.

Wer hat das Start-up Voito gegründet?

Voito entstand aus der Zusammenarbeit eines Vermarktungsspezialisten und eines Finanzexperten. Der 42-jährige Diplomkaufmann Torsten Just erwarb sich seine Expertise als Finanzvorstand von Strato sowie als Gründer und Geschäftsführer des Anbieters für Stammzellentechnologie Seracell. Salman Asfaq war ebenfalls für Strato als Controller tätig. Danach leitete der 36-jährige Diplomkaufmann als Director das Online-Marketing beim Softwarehersteller Magix und bei der Klingel-Tochter K-New Media.

Was ist die Idee dahinter?

Aller Anfang ist schwer, bis Mitarbeiter und Unternehmen zusammenfinden: Personaler müssen aus einer Vielzahl den passenden Personaldienstleister- oder -vermittler auswählen. Diese wiederum akquirieren mühevoll ihre einzelnen Kunden. Hinter der Online-Plattform Voito steckt die Idee, diese Hürden zu überwinden. Wir bringen Unternehmen und Personalanbieter mit wesentlich geringerem administrativem Aufwand zusammen. Der Suchauftrag der HR-Verantwortlichen erreicht auf einen Schlag einen Pool von Personalanbietern und damit eine Vielzahl von Kandidaten. Personaldienstleister und -vermittler wiederum richten ihr Angebot an einen Pool von Unternehmen und erhalten bei erfolgreicher Einstellung ihre selbst festgelegte Vermittlungsprovision. Statt einer Vielzahl von Einzelverträgen ist lediglich ein Vertrag für alle notwendig. Außerdem nutzen wir als Erster den Flurfunk: Privatleute können qualifizierte Kandidaten empfehlen und dafür per Provision entlohnt werden.

Wie war die Entwicklungszeit?

Nach dem Feierabend ist vor der Unternehmensgründung. Das war die Devise der einjährigen Entwicklung von Voito, die wir als Macher nebenberuflich stemmten. Derzeit finden interessante Gespräche mit Investoren statt.
Personalmagazin: Was können etablierte Unternehmen von Ihnen lernen?
Dass es nicht immer die typische Start-up-Boygroup sein muss und man keine Angst vor dem Homeoffice zu haben braucht. Die meisten unserer Mitarbeiter haben Kinder. Dank der Arbeit vom Homeoffice aus, können sie besser Beruf und Familie in Einklang bringen. Da wir unseren Kindern genügend Zeit widmen möchten, sind wir in unserer Arbeitsphase wesentlich fokussierter. Der Erfolg gibt uns Recht.

Was soll noch geändert werden?

Auf Wunsch einiger Kunden haben wir gerade einen Premium-Bereich eingeführt. Dort wählt das auftraggebende Unternehmen aus, mit welchen Dienstleistern es zusammenarbeiten möchte. Es entscheidet per Klick, für welchen Personalberater oder welche Zeitarbeitsfirma es seine Vakanzen freischaltet.


Hinweis: Screenshots von Voito finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins und in der Personalmagazin-App. Die Personalmgazin-App können Sie hier auf Ihr Tablet herunterladen.

Weitere HR-Start-ups der Serie:

Talentrocket, ein Online-Portal, auf dem Jura-Studenten und Arbeitgeber zusammentreffen.

Careerdate, eine Online-Plattform, über die sich Bewerber und Mitarbeiter zu persönlichen Treffen verabreden können.

Haufe Online Redaktion

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