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| HR-Start-up

Im HR-Himmel: Eine Plattform für alle HR-Prozesse

Johannes Roggendorf gründete Heaven HR im Jahr 2015.
Bild: Heaven HR

Start-ups mit klugen, digitalen Produkten und Dienstleistungen für HR schießen allerorts aus dem Boden. Das Personalmagazin stellt sie in einer Serie vor. Heute: das Start-up Heaven HR, das verschiedene HR-Systeme und -Prozesse auf einer einzigen Plattform verbindet.

Wer hat das Start-up gegründet?

Heaven HR wurde 2015 von Johannes Roggendorf gegründet. Zuvor arbeitete der 30-Jährige bei der Unternehmensberatung Bain & Company mit dem Schwerpunkt digitale Transformation von Unternehmen und leitete das Operationsmanagement bei dem Möbelhändler Home 24. Roggendorf, der an der ESCP Europe und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert hat, verfügt über ein gutes Netzwerk in der Gründerszene und konnte namhafte Investoren wie Lakestar, Piton Capital und Mutschler Ventures für Heaven HR gewinnen.

Was ist die Idee hinter Heaven HR?

Die Idee ist sehr einfach. Viele Unternehmen schlagen sich mit Excel-Tabellen, Formularen und Dokumenten herum. Verfügbare Software ist häufig teuer, veraltet und kompliziert. Sogar in  Unternehmen, die eine Digitalisierungsstrategie haben, wird HR oft ausgeklammert. Das ist  paradox. Denn es sind gerade die Mitarbeiter, um die man sich besonders intensiv kümmern  sollte. Daher gibt Heaven HR den Nutzern wieder mehr Zeit für die wichtigen Themen im  Personalmanagement, wie Trainings und Entwicklungsgespräche. Analysen und Interviews mit Unternehmern und Personalverantwortlichen zeigen, dass praktisch alle eine zeitgemäße,  bedienbare und umfassende Softwarelösung suchen, mit der Personalprozesse einfach und  intuitiv gesteuert werden können. Das gilt besonders für kleine und mittelständische  Unternehmen. Heaven HR verbindet alle HR-Systeme und -Prozesse auf einer einzigen Plattform  – von der Einstellung über die Verwaltung der Mitarbeiterdaten, das Urlaubsmanagement und  die Zeiterfassung bis zur Lohnabrechnung. Der Clou: Die Software wird kostenlos angeboten.  Geld wird über die Lohnabrechnung und optionale Beratungsdienstleistungen verdient.

Wie war die Entwicklungszeit?

Heaven HR ist bewusst nach wenigen Monaten mit dem Produkt in den Markt gegangen, um  möglichst nah an den Kundenbedürfnissen zu entwickeln. Dadurch kann das Unternehmen gewährleisten, adaptiv an den richtigen Tools und Funktionen zu arbeiten. Das direkte Feedback  der Kunden ist ein zentrales Steuerungsmittel.

Was können andere von Heaven HR lernen?

Das Lernen ist eine Sache – das Umsetzen eine ganz andere. Je größer und eingefahrener ein Unternehmen oder eine Software wird, desto schwerer und länger dauert es, auf Kundenwünsche einzugehen. Das ist fast schon ein Naturgesetz. Da passt sich dann am Ende der Kunde dem  Unternehmen und dem Produkt an. Das will aber heute niemand mehr. Anders bei Heaven HR: Hier treten die Kunden in den direkten Kontakt mit den Produktverantwortlichen. Das ermöglicht es, schnell und direkt auf Wünsche und Ideen der Kunden und rechtliche Veränderungen  einzugehen.

Was soll noch geändert werden?

Das Ziel ist, die Mitarbeiterverwaltung so einfach wie möglich zu gestalten. Heaven HR investiert viel Zeit und Aufwand in die Weiterentwicklung der Funktionen und die Verbesserung der  Nutzerfreundlichkeit. Dank des erfreulichen Wachstums von Heaven HR werden weitere integrierte Anwendungen folgen.

Videotipp: In der Personalmagazin-App können Sie sich im Video ansehen, wie die Software von Heaven HR funktioniert. Die Personalmagazin-App können Sie hier herunterladen.

Haufe Online Redaktion

HR-Management, Zeiterfassung, Lohnabrechnung, Software

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