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| HR-Start-up

Gastromatic: Digitale Personalplanung in der Gastronomie

Die Gründer des Start-ups Gastromatic mit ihrem Team: Florian Klima (im Bild zweiter von rechts) und Patrick Pötzsch (Mitte).
Bild: Gastromatic

Start-ups mit klugen, digitalen Produkten und Dienstleistungen für HR schießen allerorts aus dem Boden. Das Personalmagazin stellt sie in einer Serie vor. Heute: Gastromatic, eine App zur Personalplanung in der Gastronomie.

Wer hat das Start-up gegründet?

Die Gründer sind fünf ehemalige Studenten aus Darmstadt und Mannheim. Das Team setzt sich aus Wirtschaftsingenieuren und -informatikern zusammen. Die beiden Geschäftsführer und Initiatoren von Gastromatic sind Florian Klima (im Bild zweiter von rechts) und Patrick Pötzsch (Mitte). Seit August 2013 arbeitet das Team an Gastromatic und seit August 2014 sind auch drei Investoren an der Unternehmung beteiligt. 

Was ist die Idee von Gastromatic?

Die Idee zu Gastromatic, einer webbasierten Software zur Personalorganisation, wurde bei Besuchen diverser gastronomischer Betriebe geboren. Uns ist aufgefallen, dass die Personalorganisation und -disposition ein sehr komplexer, teils auch chaotischer Bereich der Betriebsadministration in Gastronomien ist. Nach intensiver Marktrecherche und einer langen Pilotphase mit unterschiedlichsten Betrieben der Branche haben wir die App Gastromatic entwickelt. Mittlerweile ist Gastromatic ein umfassendes Tool, das alle Prozesse rund um Dienstplanung, Zeiterfassung und Lohnauswertung abbildet. Der Nutzen entsteht in erster Linie auf der Seite der Betreiber, durch die Ersparnis von Zeit und Lohnkosten sowie einen Zuwachs an Transparenz. Außerdem unterstützt Gastromatic bei der Erfüllung gesetzlicher Rahmenbedingungen wie dem Arbeitszeitgesetz und den Aufzeichnungspflichten nach dem Mindestlohngesetz. Via Smartphone-App werden die Mitarbeiter der einzelnen Betriebe in den Prozess der Dienstplanung integriert. Dadurch sind diese immer auf dem aktuellen Stand. 

Wie war die Entwicklungszeit?

Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit vielen Pilotpartnern war die Entwicklung zum Teil sehr aufwendig und hat mehr Zeit in Anspruch genommen als angenommen. Im Nachhinein hat sich dies jedoch ausgezahlt. 

Was soll noch geändert werden?

Aktuell entwickeln wir an einer Schnittstelle zur Lohnbuchhaltung von Datev. Diese wird in den nächsten Wochen marktreif sein. 

Was können etablierte Unternehmen von Ihnen lernen?

Flexible Strukturen und kurze Entscheidungswege haben es uns in unserem Unternehmen ermöglicht, die Kundenbedürfnisse genau zu erfassen, um diese dann mit einer individuellen Lösung zu befriedigen. Auch wenn es aufwendig ist, sollte man immer darauf achten, nah am Zielmarkt zu arbeiten und sich immer wieder Feedback von diesem einzuholen. Das gilt für größere Unternehmen genauso wie für neu gegründete. Zudem haben wir die Erfahrung gemacht, dass flache Hierarchien für ein gutes Betriebsklima sorgen und damit nicht nur zur Steigerung der Produktqualität, sondern auch zu mehr Produktinnovation durch die Mitarbeiter beitragen.

Hinweis: Screenshots von Gastromatic finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins und in der Personalmagazin-App. Die Personalmgazin-App können Sie hier auf Ihr Tablet herunterladen.

Weitere HR-Start-ups der Serie:

- Careerdate, eine Online-Plattform, über die sich Bewerber und Mitarbeiter zu persönlichen Treffen verabreden können.

Talentrocket, ein Online-Portal, auf dem Jura-Studenten und Arbeitgeber zusammentreffen.

Voito, eine Online-Plattform, die Unternehmen und Personaldienstleister zusammenbringt.

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