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HR-Image: Eine eigene Marke finden

Oft leisten Personalabteilungen hervorragende Arbeit. Dennoch besteht in Sachen HR-Image Luft nach oben. Der Personalbereich hat daher eine eigene Markenvision zu entwickeln und zu organisieren, um nachhaltig das Engagement der Mitarbeiter und das Image von HR positiv zu gestalten.

Stellen Sie sich vor, Sie leisten gute Arbeit und keiner merkt es. Die HR-Image-Studie 2009 des Personalmagazins in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Koblenz und der Psychonomics AG zeigt: Nur 43 Prozent der über 1.000 befragten Personen bescheinigen der Personalarbeit einen guten Ruf. Dem Personalbereich täte mehr Markt- und Marketingorientierung gut.

Dazu müssen der HR-Bereich und die HR-Dienstleistungen auf Basis eines eigenen Markenverständnisses aufgebaut, entwickelt, positioniert, kommuniziert und geführt werden. Bestehende Markenkonzepte können hier hilfreich sein. HR muss sich nicht neu erfinden, sondern eine eigene Marke finden und organisieren, erklärt Professor Christoph Beck von der Fachhochschule Koblenz in der im Personalmagazin, Ausgabe 09/2010.

 

HR markiert eigene Leistungen

Erste Schritte sind gemacht. Die Praxis zeigt, dass HR immer häufiger Organisationseinheiten oder Dienstleistungen markiert. Mehrwert biete jedoch ein identitätsorientiertes Markenverständnis, schreibt Professor Christoph Beck. "Hiernach erfolgt die Ausrichtung des HR-Bereichs (und/oder deren Dienstleistungen) auf Basis eines werteorientierten Selbstkonzepts und meint zusätzlich das in der Fremdwirkung fest verankerte, unverwechselbare Vorstellungsbild des markierten Bereichs (beziehungsweise der Dienstleistung)."

Ein Vorteil: Maßgeblicher Umstand des Ansatzes ist die ständige Interaktion zwischen Personalern und der Mitarbeiter des Betriebs. Dadurch erfolgt ein ständiger Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild der Markierungsobjekte (HR-Bereich oder jeweilige Dienstleistung).

Weitere Hinweise für ein strategisches HR-Markenmanagement, also zur Strukturierung von Marken oder zum Spannungsfeld von Synergie und Eigenständigkeit sowie zum operativen Markenmanagement lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 09/2010 des Personalmagazins.

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