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Zünftige Zimmerpreise: Günstige Hotelzimmer beim Oktoberfest rar

Nicht nur Bier und Brezen werden immer teurer, auch die Zimmerpreise steigen während der Wiesnzeit immer mehr.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Wer zur Oktoberfestzeit in München tagen möchte, sollte genug Geld in der Tasche haben. Denn jedes Jahr steigen die Preise auf der Wiesn - und das nicht nur im Bierzelt: Auch Übernachtungen werden immer teurer. Haben die Münchner Hoteliers das Maß verloren?  

Zum beliebten zweiten Oktoberfestwochenende müssen die Besucher mit Preisaufschlägen für Hotelübernachtungen von durchschnittlich 194 Prozent (plus 253 Euro pro Nacht) rechnen, in der Spitze zum Beispiel bei einigen Luxushotels sogar um 656 Prozent (plus 433 Euro pro Nacht). Das hat die "Check 24 Vergleichsportal GmbH" beobachtet.

Günstig übernachten Besucher nur, wenn sie eine weite Anfahrt in Kauf nahmen und weder Wert auf eine bestimmte Sternekategorie noch auf eine gute Kundenbewertung des Hotels legten. Oktoberfest-Besucher, die in direkter Umgebung des Festgeländes übernachten wollen, müssen  besonders tief in die Tasche greifen.

Branchenzeitung: "Hotelpreise steigen stärker als Bierpreise"

Die Münchener Ausgabe der "Bild-Zeitung" fasste die Situation in der Schlagzeile "Wiesn-Wahnsinn: Hotelpreise explodieren" zusammen und erwähnte, dass der Gaststättenverband zwar "schwarze Schafe" kritisiere, aber leider "nichts machen" könne.

Die Branchenzeitung "AHGZ" wunderte sich: "Die Hotelpreise steigen stärker als Bierpreise" und zitierte das Portal "Hotel.de", das bezogen auf die gesamte Dauer der Wiesn einen Durchschnittspreis von mindestens 220 Euro je Nacht und Zimmer errechnete. Insbesondere einige kleinere Münchener Hotels wiesen darauf hin, dass das Oktoberfestgeschäft die einzige Möglichkeit sei, die traditionell schlechten Umsätze in den Wintermonaten auszugleichen. 

Haufe Online Redaktion

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