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Guter Vorsatz Nr. 7: Besetzung der Führungsfunktionen prüfen

Es ist wieder Zeit für gute Vorsätze - auch in Personalabteilungen. Zehn davon, die in vielen Firmen Erfolg versprechen, hat unser Autor Robert Knemeyer zusammengetragen. Heute lautet die Empfehlung: Die richtige Besetzungen - insbesondere der Positionen mit Hauptaufgabe Mitarbeiterführung - ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für ein Unternehmen. Deswegen sollte hier unbedingt geprüft werden, ob die Positionen alle optimal besetzt sind.

Kennen Sie das auch? Bei einigen Vorgesetzen hat man immer den Eindruck, dass Mitarbeiterführung nicht zu ihren Stärken gehört und ihnen das Thema auch keinen Spaß macht. Vor allem, wenn man sich mit einem Mitarbeiter aus dessen Abteilung unterhält. In einer Studie aus der Financial Times wurde berichtet, dass jeder Dritte seinen Vorgesetzen für inkompetent hält. Nach einer Studie der Unternehmensberatung DDI sind nur 38 % der Vorgesetzten gute Führungskräfte. Eine Studie der Hochschule Osnabrück ergab, dass dieses schlechte Führungsverhalten sogar wissentlich toleriert wird, wenn das operative Ergebnis stimmt. Und dies obwohl der richtige Vorgesetzte einer der wichtigsten Komponenten ist, aufgrund dessen Mitarbeiter entscheiden, ob sie im Unternehmen bleiben oder kündigen.

 

Wenn Sie das auch kennen, sollten Sie sich für 2012 vornehmen, das eben Erläuterte genauer zu untersuchen. Etabliert haben sich Methoden wie z. B. Führungs- Assessment, Management Audit, 360° Feedback oder ein Testverfahren. Wegen der großen Bedeutung ist die richtige Besetzung von Positionen mit Mitarbeiterführung ein absoluter Erfolgsfaktor für die langfristige Entwicklung des Unternehmens und den zu erzielende Unternehmenszielen. Man braucht nur die Kosten für die Personalbeschaffung hochzurechnen, die entstehen, wenn in einer Abteilung mit 15 Mitarbeitern 5 wegen des Vorgesetzen kündigen und zur Konkurrenz gehen. 

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