| "Global MBA Ranking"

Einjähriges Programm erstmals vorne

Ilian Mihov, Dekan der Insead, kommentiert den ersten Platz seiner Schule im diesjährigen "Global MBA Ranking".
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Druckfrisch ist das neue Global MBA Ranking 2016 der US-Wirtschaftszeitschrift "Financial Times": Deren Autoren haben wieder MBA-Programme weltweit gerankt. In diesem Jahr mit einem Novum: Erstmals liegt ein einjähriges Programm vorne – und löst den Gewinner der Vorjahre ab.

Sieger des 2016er Rankings ist das MBA-Programm der Business School Insead, die über Standorte in Frankreich und Singapur verfügt. Zuvor waren die ersten Plätze immer an 24-monatige Programme gegangen, wie die meisten US-Business Schools sie anbieten.

Diesseits des Atlantiks konzipieren die Schulen ihre MBA-Programme hingegen meist mit einem einjährigen Curriculum – wie die diesjährige Siegerin Insead.

Top Ten fast unverändert im Vergleich zu 2015

Unter den Top Ten des diesjährigen Rankings findet sich 2016 einmal mehr eine Reihe renommierter Business Schools: der Sieger der Vorjahre, die Harvard Business School auf Rang 2, die London Business School auf Rang 3, Wharton (Platz 4), Stanford (5), Columbia (6), Haas (7), Booth (8), Sloan (9) und Judge, die Business der der University of Cambridge (10), die somit mit der Insead und der London Business School zu den wenigen Nicht-US-Schule unter den ersten Zehn gehört.

Im Vorjahr hatten diese Schulen ebenfalls weitestgehend die Top Ten unter sich ausgemacht – mit Ausnahme der Judge Business School, die neu unter den besten Zehn ist (Vorjahr: Platz 13) und der Iese Business School, die in diesem Jahr auf Platz 16 liegt (Vorjahr: Rang 7).

Mannheim Business School und ESMT mit dabei

Wie schlägt sich Deutschland in diesem Jahr? Unter den 98 Schulen, die die Redaktion der "Financial Times" dieses Jahr gelistet hat, finden sich wie im Vorjahr auch zwei deutsche Schulen: Die Mannheim Business School auf Platz 49 – mit Verbesserung zum Vorjahr (Rang 55) – und die ESMT (European School of Management  and Technology) auf Platz 54, deren Rang sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert hat (2015: Platz 53).

Auch die Schulen anderer europäischer Länder können mit der Konkurrenz aus den USA mithalten: So findet sich etwa die spanische IE Business School auf Rang 12, auf Rang 13 folgt die die schweizer IMD und auf Rang 14 die HEC Business School aus Paris. Ebenfalls oben mit dabei sind die italienische SDA Bocconi (Rang 25) und die Saïd Business School der University of Oxford (Rang 28).

Über das Ranking

Die "Financial Times" erstellt regelmäßig Rankings rund um Business Schools und ihre Programme: Neben den europäischen Business Schools rankt die Wirtschaftszeitschrift auch globale MBA-Programme, Executive-MBA-Programme, Master-in-Finance- und Master-in-Management-Programme sowie Executive-Education-Kurse ohne Abschluss.

Das nun veröffentlichte MBA-Ranking stützt sich zum einen auf eine Befragung der Schulen selbst und zum anderen auf Angaben, die ehemalige Studenten zum Programm gemacht haben. Das Kriterium, das dabei am meisten gewichtet wird, ist der Gehaltszuwachs, den die Alumni drei Jahre nach ihrem MBA-Abschluss im Vergleich zu ihrem vorherigen Gehalt verzeichnen können.

Zum Abschluss des Jahrs 2015 hatte die Zeitschrift ihr Business-School-Ranking vorgelegt. Welchen Rang eine Schule im Business-School-Ranking erreicht, hängt jeweils zu 25 Prozent von ihren Rängen in den 2015 publizierten MBA-, Excecutive-MBA, Executive-Education- und Master-in-Management-Programmen ab.

Das komplette Ranking der Financial Times finden Sie unter: www.rankings.ft.com.

Haufe Online Redaktion

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