| Gesundheitsmanagement

Wo die Dax-Konzerne im Burnout-Ranking liegen

Burnout ist kein Einzelfall - auch nicht in den Dax-Konzernen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Gesicherte Zahlen zu Burnout-Fällen gibt es nicht, da der Begriff "Burnout" in den Diagnosekatalogen nicht vorkommt. Auch die Daten eines vom "Manager Magazin" veröffentlichten Burnout-Rankings für Dax-Konzerne sind nur geschätzt. Aber sie zeigen: Keine Branche ist immun.

Experten der Asklepios-Kliniken haben für das Ranking die Zahl der Beschäftigten in Dax-Konzernen ermittelt, die sich ausgebrannt fühlen, dauerhaft gestresst sind oder unter dem Burnout-Syndrom leiden. Basis ist die Zahl der in Asklepios-Krankenhäusern stationär behandelten Patienten.

Dabei zeigt sich, dass das Phänomen der totalen körperlichen und emotionalen Erschöpfung nicht auf einige Berufsgruppen beschränkt ist. Keine Branche ist vor dem Ausbrennen gefeit. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Unternehmen groß. Je mehr in den Unternehmen in den letzten Jahren umstrukturiert, saniert und gekürzt wurde, desto höher die Burnout-Raten, so das Ergebnis.

Wer liegt vorne im Burnout-Ranking?

Nach dem Ranking ist die absolute Zahl der Burnout-Fällt bei Daimler (geschätzte 4.900 bis 11.400 Fälle pro Jahr) und der Deutschen Post (geschätzte 4.500 bis 11.600 Fälle) am größten. Sie sind aber natürlich auch unter den Unternehmen mit der höchsten Mitarbeiterzahl. Interessant ist hier, dass Volkswagen im Ranking die höchste 224.851 Mitarbeiterzahl und dafür im Vergleich relativ wenige Burnout-Fälle zu verzeichnen hat (geschätzte 3.400 bis 6.300 Fälle).

Das komplette Ranking finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Burn-out-Syndrom, Betriebliches Gesundheitsmanagement

Aktuell

Meistgelesen