19.10.2011 | HR-Management

Führungskräfte: Gesamtgehalt steigt, variabler Anteil konstant

Die Gehälter der Leitenden Angestellten in Deutschland steigen wieder stärker. Die variable Vergütung variiert nach Hierarchieebene, bewegt sich aber tendenziell auf Vorjahresniveau. Dabei ist der Anteil der Führungskräfte auf erster und zweiter Ebene , die keinen Bonus erhalten haben, gering, zeigt eine Kienbaum-Analyse.

Die Jahresgesamtbezüge entwickeln sich ebenfalls positiv: Die Leitenden Angestellten der ersten Ebene unterhalb der Geschäftsführung erhalten 7.000 Euro mehr als im Vorjahr und damit durchschnittlich 139.000 Euro; die Bezüge der Führungskräfte auf der zweiten Ebene unterhalb der Geschäftsführung stiegen um 5.000 Euro auf im Schnitt 102.000 Euro jährlich.

Das ergab eine Studie der Managementberatung Kienbaum zur Vergütung der Leitenden Angestellten in Deutschland. Dazu hat Kienbaum 746 Unternehmen befragt und die Vergütungsdaten von 5.204 Führungskräften erfasst.

 

Variable Vergütung variiert nach Hierarchieebene

Verbreitung und Höhe der variablen Vergütung sind je nach Hierarchieebene unterschiedlich: 91 Prozent der Führungskräfte der ersten Ebene und 85 Prozent auf der zweiten Ebene sind tantiemeberechtigt. Das entspricht etwa dem Vorjahresniveau.

Für das Jahr 2010 erhielten sieben Prozent der Leitenden Angestellten der ersten Ebene beziehungsweise acht Prozent derer der zweiten Ebene keine Bonuszahlung, weil sie die damit verbundenen Ziele nicht erreicht hatten.

 

Topverdiener sind kaufmännische Gesamtleiter

Die Spitzenverdiener unter den Leitenden Angestellten sind wie im Vorjahr die Gesamtleiter der kaufmännischen Bereiche. Nach Branchen betrachtet, erzielen Führungskräfte der ersten Ebene in Chemieunternehmen und der Mineralölverarbeitung die höchsten Gehälter.

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