| HR-Management

Frauenquote ja, weiblicher Chef nein

So uneins sich die Politik noch über die Frauenquote ist, so uneins sind sich die weiblichen Führungskräfte selbst: Unter deutschen Fach- und Führungskräften wünschen sich nur drei Prozent der Frauen eine weibliche Vorgesetzte. Gleichzeitig sind aber 55 Prozent für eine Frauenquote, zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage.

Während sich nur drei Prozent der Frauen eine weibliche Vorgesetzte wünschen, bevorzugen 27 Prozent einen Mann als Chef. Männer wünschen sich ebenso nur zu drei Prozent eine Frau als Chef. Aber immerhin wünschen sie sich auch nur zu neun Prozent einen Mann als Chef. Der überwiegenden Mehrzahl der männlichen Fach- und Führungskräfte ist das Geschlecht des Vorgesetzten egal (89 Prozent).

 

Paradox: Eine Frauenquote wollen trotzdem viele

Dass zugleich 55 Prozent der weiblichen Fach- und Führungskräfte eine Frauenquote fordern - 42 Prozent wollen diese nicht – deutet auf ein Dilemma hin. Zum einen wollen die Frauen stärker an der Spitze vertreten sein, und auf der anderen Seite bevorzugen sie, durch Männer geführt zu werden.

Ein weiteres interessantes Detail der Ergebnisse: Ihrem Partner wünschen nur zwei Prozent der Frauen eine Vorgesetzte. 19 Prozent hingegen bevorzugen für diesen einen Mann als Chef.

Aktuell

Meistgelesen