01.07.2011 | HR-Management

Forsa-Umfrage: Kollegen sind der wichtigste Motivator

Die Deutschen gehen gerne zur Arbeit. Der Grund, warum sie sich morgens auf die Arbeit freuen, sind für die meisten die angenehmen Kollegen. Gerade die nicht-monetären Aspekte spielen in der Mitarbeitermotivation eine immer wichtigere Rolle - auch wenn das Gehalt nicht ganz zu vernachlässigen ist. Das zeigt eine Umfrage von Forsa.

In der von Edenred beauftragten Umfragen geben 84 Prozent der 1.000 Befragten an, dass angenehme Kollegen ihre Arbeitsmotivation stark steigern. Für 81 Prozent der deutschen Mitarbeiter ist die Work-Life-Balance ein wichtiger Motivationsfaktor. Eine abwechslungsreiche Tätigkeit sowie Respekt und Anerkennung durch Vorgesetzte folgen auf der Motivationsskala (78 Prozent und 77 Prozent). Auch Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Betrieb und flexible Arbeitszeiten wirken sich positiv aus, sagt etwa die Hälfte der Befragten aus.

(Quelle: Forsa-Umfrage im Auftrag der Edenred Deutschland GmbH)

 

Ein unangenehmens Arbeitsumfeld demotiviert am meisten

Bei den Aspekten, die sich potenziell (stark) negativ auf die Arbeitsmotivation auswirken, werden besonders nicht-monetäre Faktoren wie ein unangenehmes Arbeitsumfeld und unfreundliche Kollegen (77 Prozent) angeführt.

Für fast 70 Prozent der deutschen Arbeitnehmer beeinträchtigt eine monotone und wenig abwechslungsreiche Tätigkeit ihre Arbeitsmotivation stark, gefolgt von einer zu geringen Vergütung (67 Prozent) und mangelnder Anerkennung durch den Vorgesetzten (57 Prozent). Auch fehlende Weiterentwicklungsmöglichkeiten (42 Prozent), Zeitdruck (33 Prozent) und zu hohe Erwartungen von Vorgesetzen (26 Prozent) wirken sich negativ aus.

 

Auch ältere Mitarbeiter sind motiviert

Die überwiegende Mehrheit (88 Prozent) der befragten Arbeitnehmer geht derzeit gerne oder sehr gerne zur Arbeit (54 und 34 Prozent). Die weiblichen Mitarbeiterinnen erweisen sich als geringfügig stärker motiviert (87 Prozent Männer und 90 Prozent Frauen).

Auch das Alter spielt bei der Frage nach der Motivation nur eine sehr geringe Rolle. In der Gruppe der 30 bis 44jährigen zeigen sich die meisten Befragten motiviert (92 Prozent), bei den Angestellten ab 60 Jahren sind es 82 Prozent.

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