12.10.2011 | HR-Management

Flexibler Personaleinsatz ist derzeit nicht vonnöten

Die Auftragsbücher sind wieder voll und die Unternehmen verfügen für die Auftragsbewältigung offenbar über ausreichend personelle Kapazitäten. Denn Maßnahmen für den flexiblen Personaleinsatz wie Minijobs oder Zeitarbeit spielen derzeit keine große Rolle. Das ergibt sich aus dem "Flexindex" für das 3. Quartal.

Der in Zusammenarbeit von Randstad und dem Ifo-Institut entwickelte "Flexindex" zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Im 3. Quartal 2011 ist der Flexindikator abermals gesunken. Der Saldo aus den Antworten, die die Bedeutung des flexiblen Persoaleinsatzes als hoch einschätzen und denen, die sie als niedrig einschätzen, verringerte sich im Vergleich zur Umfrage im Vorquartal um 4,2 Prozentpunkte auf -5,5 Prozentpunkte.

Vor allem in den "Dienstleistungsbereichen ohne Handel" haben Flexiblisierungsinstrumente nach Ansicht der befragten Personalchefs derzeit kaum Bedeutung. Auch im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Handel verringerte sich sowohl die derzeitige als auch die erwartete Bedeutung.

 

Einzelne Instrumente kommen kaum zum Einsatz

Die personalpolitischen Instrumente "Überstunden", "Zeitarbeit" und vor allem "Minijobs" sind für die Personaler zwar im 3. Quartal 2011 an etwas relevanter. "Innerbetriebliche Umsetzungen" sowie "Arbeitszeitkonten" sinken in der Bedeutung weiter ab. Eine wesentliche Steigerung der Relvanz für das nächste Quartal erwarten die befragten Firmen lediglich für "Arbeitszeitkonten". Seltener dürften die Personalabteilungen die Instrumente „Zeitarbeit", "freie Mitarbeiter", "Minijobs", "Outsourcing" und "befristete Verträge" für Flexibilisierungszwecke einsetzen.

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