| HR-Management

Flexible Arbeitszeiten werden weltweit stark verschieden beurteilt

Der Effekt flexibler Arbeitszeiten auf die Umsatzentwicklung wird weltweit höchst uneinheitlich eingeschätzt. Während in Deutschland 48 Prozent der Unternehmen einen direkten positiven Zusammenhang zwischen flexiblen Arbeiten und Umsatzsteigerungen sehen, sind es in China mehr als 85 Prozent. Dies ist eines der Ergebnisse einer internationalen Befragung unter 16.000 Führungskräften.

Die Auswirkungen von flexiblen Arbeitszeiten und flexiblen Arbeitsmöglichkeiten werden hierzulande generell deutlich zurückhaltender beurteilt als in den meisten anderen Ländern. Das lässt sich aus dem bereits angeführten und den übrigen Resultaten der groß angelegten Untersuchung herauslesen.

Verantwortlich für die Befragung mit dem Titel "Flexibilty drives Productivity" ist Regus, ein international tätiger Anbieter von innovativen, anpassungsfähigen Arbeitsplatzlösungen, etwa virtuellen Büros, Konferenzräumen und Videokonferenzstudios.

 

Wenig Enthusiasmus in Deutschland

Bei der Frage nach dem Umsatzeffekt liegt Deutschland von den 15 betrachteten Ländern auf Platz 14. Dasselbe gilt für die Frage nach dem Produktivitätseffekt. Hier sagen 58 Prozent der deutschen Unternehmen, dass flexible Arbeitszeiten und Arbeitsmöglichkeiten für eine höhere Produktivität gesorgt haben. In China - wie beim Unsatzeffekt auf Platz eins - sind es 90 Prozent. Im weltweiten Durchschnitt sind es mehr als 70 Prozent. Lediglich japanische Firmen messen flexiblen Arbeitszeiten noch weniger förderliche Auswirkungen auf die Produktivität zu als die deutschen.

Schlusslicht ist Deutschland, wenn es um die Frage geht, ob flexibleres Arbeiten die Motivation erhöht hat. 43 Prozent der deutschen Firmen sehen hierzulande einen positiven Zusammenhang. In China, Mexiko, Indien und Brasilien sind es jeweils mehr als 70 Prozent, im weltweiten Mittel immer deutlich über 60 Prozent.

Aktuell

Meistgelesen