27.05.2011 | HR-Management

Fitnesstest für Arbeitgebermarken

Unternehmen mit einer klaren Arbeitgebermarke finden schneller gute Fachkräfte - so viel ist klar. Unklar bleibt, wie eine gute Arbeitgebermarke aussieht. Hier soll ein neues Prüfverfahren Abhilfe schaffen.

Ziel desVerfahrens ist es, die Qualität und Authentizität von Arbeitgebermarken, mit denen Unternehmen ab 50 Mitarbeitern ihre Arbeitgeberattraktivität in Zeiten des Fachkräftemangels systematisch steuern können, zu überprüfen. Der "Fitnesstest" wird von der Deutschen Employer Branding Akademie sowie Verbänden und Fachmedien initiiert und von der GfK Gruppe durchgeführt.

Im Test werden die Sicht von Mitarbeitern und Außenstehenden kombiniert. So sollen unter anderem die folgenden Fragen beantwortet werden: Bekommen Bewerber das richtige Bild? Erkennen sie einen Unterschied zu anderen Arbeitgebern? Oder: Wissen Mitarbeiter, wofür der Arbeitgeber steht? Und stehen sie dahinter?

 

Produktmarken sollen keine Rolle spielen

Gängige Umfragerankings zum Arbeitgeberimage spiegeln zumeist die Beliebtheit bekannter Unternehmens- und Produktmarken wider. Valide Rückschlüsse auf die rein arbeitgeberbezogene Attraktivität sind so nicht möglich. Dies soll bei "Deutschlands Arbeitgebermarken" vermieden werden.

 

Teilnahme möglich bis Mitte September

Unternehmen ab 50 Mitarbeitern können sich bis 15. September anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 5.800 Euro. Im Oktober und November findet die Erhebung statt. Anfang Dezember erhalten die Teilnehmer Zugang zu ihren individuellen Datencentern, in denen die Ergebnisse interaktiv präsentiert und kommentiert werden.

Weitere Informationen unter www.deutschlands-arbeitgebermarken.de/

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