Trotz erheblich gestiegener Studiengebühren verhilft das MBA-Studium den Absolventen auch weiter zu einer deutlichen Gehaltserhöhung, berichtet die Financial Times und bezieht sich dabei auch auf die neuesten Daten aus ihrem globalen Ranking, das Ende Januar veröffentlicht wird.

Hauptgrund für ein MBA-Studium sei die Steigerung ihres Einkommens, schreibt die Wirtschaftszeitung. Zwar seien die persönliche Entwicklung und kommunikative Fähigkeiten auch wichtig, aber letztlich erwarteten die Studenten einen Return on Investment.

Nach der Finanzkrise 2008 hatten die MBA-Absolventen dabei harte Zeiten. So stieg das durchschnittliche Gehalt drei Jahre nach Abschluss zwischen 2008 und 2014 gerade mal um vier Prozent auf 127.000 US-Dollar. Gleichzeitig erhöhten sich die durchschnittlichen Kosten des zweijährigen Studiums um 44 Prozent auf 104.000 US-Dollar. Inzwischen fallen für einen MBA-Abschluss in Stanford bereits mehr als 145.000 US-Dollar allein an Studiengebühren an.

MBA-Studium: Abschluss bringt Gehalt von rund 150.000 US-Dollar

Seit 2014 steigen die Gehälter wieder deutlicher. So lag das Durchschnittgehalt 2017 bei 142.000 Dollar. Auch in diesem Jahr zeigen die ersten Zahlen eine weitere Steigerung und es wird ein durchschnittliches Gehalt von fast 150.000 US-Dollar erwartet.

2017 waren es durchschnittlich 7.000 Dollar mehr, die größte Steigerung der letzten zwölf Jahre. Das gilt für alle Branchen mit Ausnahme von Bildung, Transport und Logistik sowie Recht. Den größten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr gab in den Bereichen Healthcare und in der Industrie mit jeweils zehn Prozent auf durchschnittlich 143.000 Dollar.

Gehalt nach Abschluss mindestens verdoppelt

Der Vergleich des Gehalts vor dem MBA-Studium und drei Jahre nach dem MBA-Abschluss zeigt, dass die Absolventen ihr Einkommen in der Regel mindestens verdoppelt haben. Laut neuesten Daten geben 2018 fast zwei Drittel der Alumni mehr als eine Verdoppelung ihres Gehalts an. Das gilt allerdings nur für die rund 100 im Ranking platzierten MBA-Programme.

 

Das globale Ranking der Vollzeit-MBAs wird am 29. Januar veröffentlicht. Mehr dazu lesen Sie unter www.ft.com.