13.07.2012 | Fachkräftemangel

Spanische Azubis sollen den deutschen Arbeitsmarkt stärken

Spanische Jugendliche sollen für den deutschen Arbeitsmarkt fit gemacht werden.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will mit Azubis aus Spanien den Fachkräftemangel in Deutschland abmildern. Zudem hat sie eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der das deutsche System dualer Berufsausbildung in Spanien eingeführt werden soll.

In Spanien ist nach Angaben des Bundesbildungsministeriums jeder zweite Jugendliche arbeitslos. In Deutschland ist die Jugendarbeitslosigkeit so gering wie nirgendwo sonst in Europa, hierzulande herrscht allerdings massiver Fachkräftemangel.

Mit der Kooperation sollen ein enger Erfahrungs- und Expertenaustausch zum Berufsbildungssystem sowie Maßnahmen zur Unterstützung der Mobilität von Auszubildenden initiiert werden. Deutsche und spanische Unternehmen sollen beim Aufbau einer am dualen System orientierten Ausbildung in Spanien eng zusammenarbeiten. Die Qualifizierung von Bildungspersonal und die Nutzung des EU-Bildungsprogramms "Lebenslanges Lernen" für den Expertenaustausch sind weitere Themen der Zusammenarbeit.

Darüber hinaus hat sich Schavan mit ihrem Amtskollegen José Ignacio Wert Ortega darüber geeinigt, dass die Eures-Datenbank zur Vermittlung von Arbeitsplätzen innerhalb der EU künftig auch auf die Vermittlung von Ausbildungsplätzen ausgeweitet werden soll.

Schlagworte zum Thema:  Fachkräftemangel, Ausbildung, Recruiting, Talent Management

Aktuell

Meistgelesen