08.11.2016 | "Executive MBA Ranking 2016"

Financial Times benennt führende EMBA-Programme

Wie soll es mit der Karriere weitergehen? Die Financial Times listet im "Executive MBA-Ranking 2016" lohnenswerte berufsbegleitende MBA-Programme.
Bild: Fotolia LLC.

Bereits zum sechzehnten Mal hat die Wirtschaftszeitung "Financial Times" eine Rangliste der Top-100 Executive-MBA-Programme zusammengestellt. Gerade die internationalen Studienprogramme schneiden in Sachen Karrierechancen und Gehaltsplus gut ab. Angebote deutscher Business Schools sind ebenfalls vertreten.

In der mittlerweile sechzehnten Auflage des "Executive MBA Ranking" haben die Wirtschaftsjournalisten der US-Zeitschrift "Financial Times" erneut die 100 weltweit führenden Executive-MBA (EMBA)-Programme, die sich an Führungskräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung richten, zusammengetragen. Das Ranking basiert auf einer Befragung von Business Schools und Business-School-Alumni, die ihr Studium im Jahr 2013 abgeschlossen haben. Im Fokus stand dabei der Karriereweg der Absolventen, zum Beispiel anhand der Kriterien Gehalt, Position im Unternehmen und berufliche Erfolge seit Abschluss des MBA-Studiums.

Aufstrebende Wirtschaftsnationen auf dem Vormarsch

Schon im vergangenen Jahr führten die Business Schools der aufstreben Weltregionen das Ranking an. Auch dieses Jahr war dies so, auch wenn sich die Reihenfolge an der Spitze umgekehrt hat: Belegte 2015 der gemeinsame Executive MBA der chinesischen Tsinghua University und der asiatischen Niederlassung des Insead in Singapur noch die Top-Position auf der Liste, steht das Studienangebot in diesem Jahr "nur" an zweiter Stelle.

Es wurde vom Zweitplatzierten des Vorjahrs übertrumpft: dem "Kellogg-HKUST EMBA", der von der School of Business and Management der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) und der Kellogg School of Management in Chicago angeboten wird.
Auf dem dritten Rang im Financial-Times-Ranking steht nach wie vor der "Trium Global EMBA", ebenfalls ein internationales Studienprogramm, das von der HEC Paris, der London School of Economics und der Stern School of Business der University of New York konzipiert wurde.

Wie sich der EMBA auszahlt

Was die finanzielle Seite anbetrifft, scheinen sich alle Executive MBAs im Financial-Times-Ranking auszuzahlen: Der geringste prozentuale Gehaltszuwachs im Anschluss an ein EMBA-Programm aus dem Ranking beträgt 22 Prozent. Dieser Wert bezieht sich auf den Gehaltszuwachs der Absolventen des EMBA an der Faculté des hautes études commerciales (HEC) in Lausanne (Rang 96).
Obwohl die Gehälter der Absolventen des erstplatzierten Studiengangs – des Kellogg-HKUST EMBA – mit durchschnittlich 468.670 US-Dollar drei Jahre nach Abschluss offenbar am höchsten ausfallen, scheint ein anderer EMBA den prozentual stärksten Gehaltszuwachs einzubringen – nämlich der "Kedge-SJTU Global MBA", der auf Platz 22 im Financial-Times-Ranking steht. Der 2013er Jahrgang dieses Studienangebots verdient laut Daten der "Financial Times" heute durchschnittlich 197.229 US-Dollar im Jahr und damit mehr als das Doppelte (plus 103 Prozent) als vor dem Studium.

Deutsche Business Schools im EMBA-Ranking

Unter den Top-100 EMBA-Studienprogrammen sind auch vier Angebote deutscher Business Schools gelistet. Das bestplatzierte Studienangebot mit deutscher Beteiligung ist das EMBA-Programm der WHU - Otto Beisheim School of Management in Kooperation mit der US-amerikanischen Kellogg School of Management (Platz 26). Es folgen das EMBA-Programm an der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin auf Rang 34, der "Frankfurt EMBA" an der Frankfurt School of Finance and Management auf Rang 81 sowie der "Parttime-MBA" an der Handelshochschule Leipzig (HLL) Graduate School of Management auf Platz 85.

Das gesamte Ranking finden Sie auf der Website der Financial Times. Detaillierte Angaben zur Methode finden Sie hier.
 

Schlagworte zum Thema:  MBA, Berufliche Weiterbildung, Führungskräfteentwicklung, Karriere, Business School

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