06.06.2013 | Executive Education

Schweizer Business School erneut auf Platz eins

Der Campus der IMD in Lausanne
Bild: www.imd.org

Neben den MBA- und EMBA-Angeboten von Universitäten und Business Schools untersucht die Financial Times jährlich auch deren Executive-Education-Programme, die sich gezielt an Führungskräfte richten. Dabei liegen auch dieses Jahr wieder einige europäische Schulen ganz vorne.

Die US-amerikanische Fachzeitschrift "Financial Times" vergleicht auf regelmäßiger Basis verschiedene Managementweiterbildungen miteinander. Dabei erstellt sie unter anderem Rankings von MBA-und EMBA-Programmen, vergleicht Online-Angebote – und veröffentlicht auch eine Rangliste von Executive-Education-Programmen, deren Zielgruppe Führungskräfte sind, die sich neben ihrer Berufstätigkeit weiterbilden möchten.

Bei den offenen Executive-Programmen gibt es dieses Jahr auf der Spitzenposition keine Veränderung: Wie vergangenes Jahr liegt auch 2013 wieder die IMD aus Lausanne vorne. Den zweiten Rang konnte sich dieses Jahr die spanische IESE Business School sichern. Auf Platz drei folgt die Thunderbird School of Global Management in Arizona. Auf den weiteren Rängen der Top-10-Platzierungen kommen die Harvard Business School, die Booth School of Business der Universität Chicago, die Insead mit Sitz in Paris, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten, die HEC Paris, die kalifornische Stanford Graduate School of Business, die Esade Business School mit Sitz in Barcelona und die Ross School of Business der University of Michigan auf Rang zehn.

Damit tauschten die IESE Business School und Harvard im Vergleich zum Vorjahr die Plätze: IESE lag 2012 auf Rang vier, Harvard auf Rang zwei. Thunderbird bleibt auf der gleichen Position wie im Vorjahr, während sich die Chicagoer Booth School um einen Rang verbessern konnte (2012: Platz sechs). Insead machte wieder einen Sprung nach vorn: nach Platz 15 im Jahr 2011 und Platz zehn im Vorjahr erreichte sie nun Platz sechs. Nicht mehr dabei in den Top 10 sind dieses Jahr die London Business School (dieses Jahr auf Rang zwölf, Vorjahr: achter Platz) und die University of Virginia (Darden), die sich von Platz fünf im Vorjahr auf Platz 14 verschlechterte.

Die European School of Management and Technology aus Berlin schaffte es im dritten Jahr infolge als einzige deutsche Schule in das Ranking, das 2013 insgesamt 70 Schulen umfasst. Sie landete erneut unter den Top 20, dieses Mal auf Rang 16.

Anbieter und Kunden werden für Ranking befragt

Die Financial Times führte ihr Ranking der Executive-Education-Programme dieses Jahr bereits zum 15. Mal durch. Dieses Jahr nahmen insgesamt 91 Anbieter am Vergleich teil, die – ebenso wie beim MBA-Ranking – international akkreditiert sein müssen. Ein weiteres Teilnahmekriterium ist der Gewinn, den die Schulen im Vorjahr mit ihren Managerprogrammen gemacht haben. Die Daten für das Ranking werden sowohl bei den Schulen als auch deren Kunden aus dem vergangenen Jahr erhoben.

Das vollständige "Executive Education Ranking 2013" finden Sie unter www.rankings.ft.com.

Schlagworte zum Thema:  MBA, Weiterbildung, Management

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