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| Management-Weiterbildung

Ergebnisse des "Executive Education Ranking 2016"

Mit dem "Executive Education Ranking" bewertet die Financial Times alljährlich Weiterbildungsprogramme für Manager
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Financial Times hat auch in diesem Jahr wieder die Executive-Education-Programme verschiedener Business Schools weltweit unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist ein Ranking, das die internationale Elite unter den Anbietern von Management-Weiterbildungsprogrammen abbilden soll.

Mit dem "Executive Education Ranking 2016" will die Financial Times eine Orientierungshilfe für Manager und Personalentwickler bereitstellen, die sich über den globalen Weiterbildungsmarkt informieren wollen. Die Londoner Wirtschaftszeitung stellt hierzu zwei verschiedene Ranglisten für je unterschiedliche Angebotsformate zusammen: Erstens ein Ranking, in dem die sogenannten maßgeschneiderten Weiterbildungsprogramme (Customized Programms) verschiedener Business School gelistet sind sowie zweitens eine Rangliste für offene Executive-Education-Programme, in die sich alle Interessierten weitgehend frei einschreiben können. Aus den jeweiligen Ergebnissen beider Listen berechnet die Financial Times zudem ein kombiniertes Gesamtranking.

Die Bewertung der einzelnen Executive-Education-Angebote folgt einer Methodologie, die Sie hier nachlesen können.

Spanische Business School liegt im Executive Education Ranking vorn

Den ersten Platz im Ranking für maßgeschneiderte Firmenprogramme nimmt das spanische Instituto de Estudios Superiores de la Empresa (Iese Business School) der Universität Navarra ein. Die Kaderschmiede in Barcelona, die auch in Madrid und München einen Campus unterhält, erzielt sogar in doppelter Hinsicht ein sehr gutes Ergebnis: Sie ist nach der Auswertung der Financial Times nicht nur der führende Anbieter für maßgeschneiderte Firmenprogramme, sondern auch auf dem zweiten Platz in der Rangliste der offenen Executive-Education-Programme. Damit führt die Iese Business School auch das kombinierte Ranking an, in das sowohl die Wertung für maßgeschneiderte Firmenprogramme als auch die für offene Executive-Education-Programme einfließt.

Ausschließlich europäische Business Schools auf dem Siegertreppchen

An zweiter Stelle im Gesamtranking findet sich ebenfalls eine europäische Wirtschaftsschule: Das Schweizer International Institute for Management Development (IMD), das sich gemessen an den Ergebnissen aus dem letzten Jahr um einen Platz verbessert hat. Obwohl es nur für die Silbermedaille gereicht hat, dürften sich die Schweizer Managementlehrer trotzdem gefreut haben: In den Bewertungsrunden der vergangenen vier Jahre schaffte es die Bildungsinstitution in Lausanne jeweils nur auf den dritten Rang. Mit dem diesjährigen Dritten – ebenfalls eine europäische Einrichtung – haben die Schweizer nicht nur den Beruf, sondern auch die Sprache gemein: Die Financial Times nennt die École des hautes études commerciales de (HEC) Paris in der kombinierten Gesamtwertung auf Platz Drei.

Financial Times Ranking sieht deutsche Executive-Education-Programme im Mittelfeld

Was die Executive-Education-Programme der deutschen Bildungseinrichtungen anbetrifft, schneidet die European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin insgesamt am besten ab – im Gesamtranking belegt sie den zwölften Platz. Etwas anders sieht es hingegen aus, wenn man die Auswertungen gesondert betrachtet und einen Blick auf die spezifischen Ranglisten für die verschiedenen Angebotsformate wirft: In der Wertung der maßgeschneiderten Executive-Education-Firmenprogramme etwa kommt die Mannheim Business School auf den elften Platz und ist damit die bestgelistete deutsche Institution im Ranking. Die ESMT steht hier nur auf Platz 20. Dafür hat die Berliner ESMT-Wirtschaftsschule bei den offenen Weiterbildungsprogrammen die Nase vorn: Mit dem dreizehnten Platz im Ranking erzielt die ESMT das beste Ergebnis der hier genannten deutschen Anbieter für offene Executive-Education-Programme.
 

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