13.12.2011 | HR-Management

Employer Brand: Bewerber wollen persönliche Werte abgleichen

Nicht die fachliche Qualifikation, sondern die Übereinstimmung der persönlichen Werte mit denen des Arbeitgebers spielt für die Mehrheit der Bewerber eine zentrale Rolle. Da szeigt eine Studie der Managementberatung Brand Trust. Allerdings wissen noch nicht alle HR-Verantwortlichen, was der Begriff "Employer Branding" genau meint.

Erst 49 Prozent von 150 befragten Personalverantwortlichen wissen, wie genau "Employer Branding" zu verstehen ist, so das Ergebnis der Studie "Talente finden, die zur Marke passen", die die Erfolgstreiber für das strategische Employer Branding untersucht. Für die Studie hat Puls Marktforschung 1.510 Arbeitsuchende und Arbeitnehmer sowie 150 Personalverantwortliche in Unternehmen befragt.

Auf die Frage, was ausschlaggebend bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber ist, antworteten 53 Prozent der befragten Bewerber und Arbeitnehmer, dass für sie der Einklang der persönlichen Werte mit denen des Unternehmens entscheidend ist. Vier Prozent konnten keine Zuordnung vornehmen. Die fachliche Eignung hingegen ist nur für 43 Prozent vorrangig wichtig.

Zwar geben 85 Prozent der befragten Personalverantwortlichen an, die Werte und Einstellungen eines Bewerbers hinsichtlich der Wertepassung zu prüfen, doch der Detailblick zeigt, dass damit nicht der Bezug zu den spezifischen Unternehmenswerten gemeint ist. Vielmehr werden darunter eher allgemeine Eignungen und Werte verstanden wie Offenheit, Loyalität oder Leistungsorientierung.

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