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Ein Blick in die Zukunft: Neue Arbeitsorganisation gefordert

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Dieser Frage sind Sage Software und Smart Research nachgegangen und kamen zu teils überraschenden Ergebnissen, die Personaler künftig beschäftigen werden. So wünschen sich die Arbeitnehmer völlig neue Formen der Arbeitsorganisation.

Auf die Frage, für wie realistisch sie das Szenario halten, künftig von überall auf der Welt auf ihren PC-Arbeitsplatz zugreifen zu können, gaben 80 Prozent der Befragten an, diese Vorstellung sei sehr oder eher realistisch. Immerhin 58 Prozent hält dieses Szenario auch für sehr erstrebenswert oder erstrebenswert. In die gleiche Richtung tendieren die Zahlen zum Thema Home-Office.

Wenn die Unternehmen selbst keine mobilen Arbeitsgeräte anbieten, würden viele Arbeitnehmer ihre Software und Geräte einfach mitbringen, so ein weiteres Studienergebnis. Jeder Fünfte (23 Prozent) gibt an, von der IT-Abteilung des eigenen Unternehmens nicht vorgesehene Werkzeuge für seine Arbeit zu nutzen.

 

Folge: Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt

Ein weiteres Studienergebnis ist sicherlich auch als Folge der mobilen Arbeitswelt zu sehen: Die Grenze zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmt. Das glauben 77 Prozent der Befragten. 85 Prozent aller berufstätigen 18- bis 29-Jährigen gaben an, heute gelegentlich außerhalb der regulären Arbeitszeiten zu arbeiten; bei den über 45-Jährigen sind es nur 74 Prozent, die außerhalb der Kernarbeitszeiten tätig sind. Jeder dritte Befragte arbeitet inzwischen auch an Feierabenden oder Wochenenden.

Von einem attraktiven Arbeitgeber erwarten die Umfrageteilnehmer folgerichtig künftig vor allem eine deutlich höhere Flexibilität: 77 Prozent möchten flexiblere Arbeitszeiten und 51 Prozent flexiblere Lebens- und Arbeitszeitmodelle, die sich der jeweiligen Lebenssituation des Arbeitnehmers anpassen. Attraktive Weiterbildungsangebote (48 Prozent) und die Möglichkeit zum Home Office (45 Prozent) stehen ebenfalls ganz oben auf der Wunschliste.

 

Web 2.0 soll in der Kommunikation eine größere Rolle spielen

Nach dem Willen der Berufstätigen soll auch die Nutzung von Social Media-Plattformen, die heute erst neun Prozent für ihre Arbeit nutzen, auf 17 Prozent steigen. Und rasant wächst die Nachfrage nach der Nutzung von Internetplattformen wie Wikis oder Blogs, nämlich von heute zehn Prozent auf zukünftig 25 Prozent. Videokonferenzen, Kollaborationsplattformen oder Sprach- und Bewegungs-Technologien sind weitere Innovationen, die die Befragten zukünftig verstärkt zur Kommunikation mit Kollegen und Geschäftspartnern einsetzen wollen.

 

Über die Studie

Die Umfrage "Zukünftige Arbeitswelten" wurde im Auftrag von Sage von der Markt- und Meinungsforschungs-GmbH Smart Research vom 17. bis 25. Februar 2012 durchgeführt. Beantwortet wurde die Online-Befragung von 351 Personen.

Das Whitepaper mit den kompletten Studienergebnissen können Sie unter www.sage.de/studien kostenlos herunterladen.

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