14.11.2014 | "Economist"-Ranking

US-Schulen vorn bei Vollzeit-MBA-Programmen

Der Gewinner kommt aus Chicago: Die Booth Business School siegt im MBA-Ranking von "The Economist".
Bild: Maurus Voelkl ⁄

Das Vollzeit-MBA-Ranking des "Economist" ist weitgehend US-dominiert: Die Top-drei-Plätze gehen an Chicago Booth, die Tuck School und die Darden School of Business. Die Europäer folgen mit wenigen Ausnahmen ab Platz 20, darunter auch drei deutsche Schulen.

Dies sind einige Ergebnisse des "Which MBA?"-Rankings der britischen Wirtschaftszeit "The Economist", einer Top-100-Aufstellung von internationalen Vollzeit-MBA-Programmen. Unter den Top 10 finden sich viele renommierte US-Schulen, die sich in internationalen Rankings regelmäßig durchsetzen können. Platz eins geht – zum dritten Mal in Folge – an die Booth School of Business der University of Chicago, auf Platz zwei und drei folgen die Tuck School of Business am Dartmouth College und die Darden School of Business der University of Virginia.

Zwei Europäer unter den Top 10

Auf Platz vier und fünf kommen zwei ebenfalls häufig in internationalen Rankings vertretene europäische Schulen, die HEC School of Management aus Paris und die IESE Business School der Universität Navarra. Den Rest der Top Ten machen wiederum die US-Amerikaner unter sich aus: die Harvard Business School auf Rang 6, die Haas School of Business der Berkeley University (Rang 7), die Leonard N Stern School of Business an der University of New York (Rang 8), die Graduate School of Business der Stanford University (Rang 9) sowie die Columbia Business School mit Sitz in New York (Rang 10).

Beste deutsche Schule kommt auf Rang 26

Ein Drittel der gerankten Schulen kommen aus Europa. Die Mehrheit der Europäer – mit Ausnahme der oben genannten sowie der London Business School (Rang 15) und der französischen Insead (Rang 18) – schaffte es aber nicht in die Top 20.

Als bestplatzierte deutsche Schule findet sich auf Rang 26 die European School of Management and Technology – ESMT Berlin, auf Platz 38 folgt die Mannheim Business School der Universität Mannheim. Als dritte deutsche Schule hat es die WHU - Otto Beisheim School of Management ins Ranking geschafft – allerdings knapp: Die Vallendarer liegen auf Platz 100.

Über das Ranking

Der Erfolg der Schulen im Ranking wird anhand unterschiedlicher Faktoren gemessen, darunter etwa der Beitrag des Programms zur Karriereentwicklung und Steigerung des Gehalts, die Größe des Alumni-Netzwerks, die Qualität der Lehre sowie der Grad der Internationalität und Diversität.

Das komplette Ranking finden Sie unter www.economist.com

Diesmal können Interessenten erstmals bis zu vier Schulen anhand der unterschiedlichen Kriterien miteinander vergleichen.

Schlagworte zum Thema:  MBA, Business School

Aktuell

Meistgelesen