07.11.2011 | HR-Management

E-Learning-Branche weiter auf Wachstumskurs

Die deutschen E-Learning-Dienstleister haben im vergangenen Jahr rund fünf Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der diesjährigen Hochrechnung, die das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung im Rahmen seiner jährlichen Branchenerhebung zur deutschen E-Learning-Wirtschaft ermittelt hat.

37 der führenden E-Learning-Dienstleister haben dafür ihre Daten, Zahlen und Fakten der vergangenen zwei Jahre, also aus 2009 und 2010, offengelegt. Wie in den Vorjahren hat das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung (Essen/Berlin) anhand dieser Angaben das Marktvolumen und die Mitarbeiterzahlen der Branche hochgerechnet, die Umsatzanteile der wichtigsten E-Learning-Geschäftsfelder ermittelt, die jeweiligen Entwicklungen analysiert und letztendlich die umsatzstärksten deutschen E-Learning-Firmen gerankt.

 

Umsätze sind um fünf Prozent gestiegen

Die geschätzt 250 Unternehmen der deutschen E-Learning-Branche haben im Jahr 2010 hochgerechnet rund 348 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet – das sind abermals gut fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatzzuwachs der E-Learning-Wirtschaft liegt damit noch deutlich über der Wachstumsrate der Gesamtwirtschaft in Deutschland für das Jahr 2010. Trotz des positiven Trends kann das Wachstum mit den Branchenentwicklungen früherer Jahre aber bei Weitem nicht mithalten. Von 2006 auf 2007 hatte die Wachstumsrate 13 Prozent betragen, von 2007 auf 2008 sogar 17 Prozent.

 

Liste der "Top 10" spiegelt Kontinuität wider

Die Spitze des Rankings der umsatzstärksten deutschen E-Learning-Unternehmen zeichnet sich in diesem Jahr durch Kontinuität aus. So sind in den "Top 10" mit einer Ausnahme dieselben Firmen vertreten wie beim vergangenen Ranking – wie immer mit leichten Verschiebungen nach oben oder unten. Neu an dem Ranking ist jedoch, dass auf vielfachen Wunsch neben den quantitativen Unternehmensdaten im Ranking in diesem Jahr weitere, qualitative Informationen ergänzt wurden. So hatten die teilnehmenden E-Learning-Dienstleister erstmals die Möglichkeit, ihre Alleinstellungsmerkmale ("Unique Selling Propositions") im Ranking zu präsentieren.

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