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Deutscher Weiterbildungspreis 2011 verliehen

Am Abend des 2. Februars hat das Weiterbildungsinstitut "Haus der Technik" den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Weiterbildungspreis 2011 an Professor Josef Guttmann, Wissenschaftler und Lehrender am Universitäts-Klinikum Freiburg, vergeben. Guttmann konnte sich mit dem berufsbegleitenden Studienmodell für Ärzte und Naturwissenschaftler gegenüber den anderen vier nominierten Finalisten durchsetzen.

Der neue Online-Masterstudiengang "Physikalisch-Technische Medizin", den Guttmann zusammen mit Professor Seemann von der Technischen Hochschule Furtwangen leitet, schließt ein wichtiges Defizit in der medizinischen Ausbildung. Durch die zunehmende Verknüpfung der Medizintechnik mit der Informationstechnik sowie einer derzeit großen Dynamik in der medizintechnischen Entwicklung, steht die Fortbildung auf diesem Gebiet vor großen Herausforderungen.

Das neue Studienangebot hilft dabei, genau diese zu bewältigen. Es vermittelt berufsbegleitend die nötigen Kompetenzen, um nicht nur die notwendige Patientensicherheit und -versorgung, sondern auch die Ausbildung der pflegerischen Mitarbeiter und die Gerätebeschaffung stetig zu verbessern. Mit dem Blended-Learning Konzept kann dies orts- und zeitungebunden von zu Hause aus geschehen und wird somit den zeitlichen Spitzenbelastungen der Kursteilnehmer gerecht. Kurze Praktikumsphasen vor Ort runden das Programm am jeweiligen Semesterende ab.

 

2. Platz für das Konzept "Online-Meister Trockenbau"

Auf den zweiten Platz hat die Jury das Konzept "Online-Meister Trockenbau" von Simone Pfeffer-Brandl, Geschäftsführerin der Online Meisterschule GmbH, gewählt. Pfeffer-Brandl hat mit ihrem berufsbegleitenden Studiengang die Möglichkeit zur Meisterausbildung im Trockenbau wiederbelebt und behebt auf diese Weise den Mangel an qualifizierten Fachkräften.

 

3. Platz für das Konzept "Transferstärke-Methode"

Der dritte Platz ging an das Konzept "Transferstärke-Methode. Ein neuer Weg für mehr Praxiserfahrung und Umsetzungserfolg in der beruflichen Weiterbildung" von Professor Axel Koch, SRH FernHochschule Riedlingen. Mit der Transferstärke-Methode kann die Fähigkeit zur praktischen Anwendung von Weiterbildungsinhalten analysiert und somit optimiert werden. Als Ergebnis können Weiterbildungsangebote nicht nur effizienter gestaltet werden, sondern führen auch zu einem größeren und langfristigeren Umsetzungserfolg.

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