20.07.2012 | Arbeitgeberattraktivität

Deutsche Unternehmen beim europäischen Nachwuchs immer beliebter

Europäische Absolventen entscheiden sich zunehmend auch für deutsche Unternehmen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Europäische Absolventen zieht es zunehmend zu deutschen Industrieunternehmen. Nichtdestotrotz kann Google seinen Platz als Wunscharbeitgeber verteidigen. Aufsteiger des Jahres ist Apple, zeigt das "Trendence Graduate Barometer 2012".

Der Erstplatzierte Google kann seinen Vorsprung sogar vergrößern. Apple gelingt dieses Jahr der Sprung auf Platz zwei. Beide Arbeitgeber punkten beim Nachwuchs mit einem Mix aus attraktiven Eigenschaften. "Natürlich profitieren sie von der Präsenz ihrer Marke. Anders als manch anderes Großunternehmen rufen sie außerdem wenig emotionale Vorbehalte hervor. Kaum ein Befragter hält Google oder Apple für langweilig oder schwach", erklärt Expertin Mariana Rajic vom Trendence Institut.

Deutsche Industrie zieht Europas Nachwuchs an

Die Volkswagengruppe wurde 2012 besonders häufig als Wunscharbeitgeber genannt. Daneben steigen auch andere deutsche Unternehmen in der Gunst des europäischen Nach­wuchses. So zieht es beispielsweise Studierende aus technischen Studiengängen vermehrt zu Unternehmen wie BASF (von Rang 33 auf 24), Bayer (von 16 auf 13), Bosch (von 17 auf 12), Continental (von 34 auf 64) oder Porsche (von 14 auf 11).

Berater und Wirtschaftsprüfer verlieren

Immer weniger angehende Wirtschaftswissenschaftler wollen bei den traditionell starken Beratungen und Wirtschafts­prüfern arbeiten. Zwar können sich Ernst&Young, PwC, KPMG und Deloitte in den Europäischen Top 10 der Business-Absolventen halten, verlieren aber prozentual teils heftig.

Südeuropäer wandern ab

Viele Griechen, Spanier, Italiener und Portugiesen wollen ihr Land verlassen. In Griechenland planen mehr als 53 Prozent der Technik-Studierenden, ins Ausland zu gehen. Es folgen Spanier, Italiener und Portugiesen. Beliebtestes Zielland bleibt Großbritannien. Deutschland ist besonders bei den Technik-Studierenden beliebt. Bei den auswanderungswilligen Spaniern ist es Wunschland Nummer eins.

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Schlagworte zum Thema:  Arbeitgeberattraktivität, Absolventen, Employer Branding

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