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| Corporate Social Responsibility

Sozial engagierte Arbeitgeber stützen Qualitätsbegriff "Made in Germany"

Bild: Haufe Online Redaktion

Arbeitgeber in Deutschland, die soziale Verantwortung übernehmen, stützen das Qualitätssiegel „Made in Germany“- als wichtigen Gegenpol zur Diskussion um den Abgasskandal. Das betonte der Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich anlässlich der Verleihung des CSR Jobs Awards in Berlin.

Trotz Abgasskandal, betonte Heinrich, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, stünde der Begriff “Made in Germany“ nach wie vor für solides Handwerk, für exakte Verarbeitung und für technischen Fortschritt. Dabei ginge es aber nicht nur darum, was man tue, sondern auch zu welchem Zweck man es tue und welcher Mittel man sich bediene. CSR (Corporate Social Responsibility) – das zeige die aktuelle Diskussion um die Betrugsvorwürfe in der deutschen Autoindustrie – sei schon lange nicht mehr nur das „Soziale Etikett“ oder das „Soziale Feigenblatt“ eines Unternehmens, sondern betreffe dessen Kernkompetenz.

CSR erfasst die vier wesentlichen Bereiche der Unternehmensphilosophie 

Insgesamt, so Heinrich, beschreibe CSR die wesentlichen Bereiche der Unternehmensphilosophie, nämlich die Qualität eines Produkts sowie die Verantwortung für die Mitarbeiter, für das gesellschaftliche Umfeld und für das soziale und kulturelle Leben. Alle vier Aspekte entstünden, so Heinrich, aus dem Anspruch, „gute Haushalter der uns anvertrauten Ressourcen“ zu sein.

Zwölf Preisträger des CSR Jobs Awards

Den zwölf mit dem CSR Jobs Award ausgezeichneten Unternehmen sei es gelungen, das im Grundgesetz verankerte Sozialstaatsprinzip und das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft durch solides Wirtschaften und soziales Handeln mit Leben zu füllen.

Der CSR Jobs Award wird jährlich von der Plattform www.csr-jobs.de und dem Personalmagazin an engagierte Unternehmen verliehen, die sich mit ihren besonderen Leistungen oder Projekten für Mitarbeiter als „Arbeitgeber mit Verantwortung“ zeigen.

Als Gewinner des CSR Jobs Awards 2015 wurden die folgenden Unternehmen ausgezeichnet:

Gesamtsieger mit Auszeichnungen in vier Kategorien:

  • Unicredit Bank AG, ehemals Hypovereinsbank/HVB (Kategorien Soziales und gesellschaftliches Engagement, Personalmanagement, Nachhaltiges Wirtschaften, Personalstrategie 2020)

Sieger in den einzelnen Kategorien:

  • Globus SB Warenhaus Holding (Kategorie Unsere Werte)
  • SSC Services (Kategorie Unsere Familienkultur)
  • Ernst & Young (Kategorie Unsere Vielfalt)
  • Hilti Deutschland (Kategorie Unser soziales und gesellschaftliches Engagement)
  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Kategorie Unser Personalmanagement).
  • Willenbrock Fördertechnik (Kategorie Unser nachhaltiges Wirtschaften)
  • Sparkasse Südliche Weinstraße (Kategorie Unsere Personalstrategie 2020)
  • Immobilienscout24 (Kategorie Unsere Kooperationen / NGOs)

 

Sonderpreise gingen an die folgenden drei Unternehmen:

  • Bäckerei Newrzella: Sonderpreis Handwerk                              
  • Feinkost Käfer: Sonderpreis Ausbildung
  • Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke: Sonderpreis Pflege  

 

Bilder von der Preisverleihung und den Gewinnern sehen Sie in unserer Bilderstrecke. 

Haufe Online Redaktion

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