27.09.2011 | HR-Management

CSR einmal unbürokratisch: Wie Daimler-Mitarbeiter spenden

Corporate Social Responsibility muss nicht immer kompliziert sein. Daimler hat dafür nun eine einfache Spendenaktion gewählt, die die Entgeltabrechner abwickeln: Alle Mitarbeiter haben ab Dezember die Möglichkeit, den Cent-Betrag ihrer monatlichen Netto-Entgeltauszahlung zu spenden.

Der Betrag kann demnach zwischen mindestens einem und maximal 99 Cent variieren. Der entsprechende Cent-Betrag wird nicht ausbezahlt, sondern auf ein speziell zu diesem Zweck eingerichtetes Konto überwiesen. In den Förderfonds von Daimler ProCent können alle Beschäftigten aus Produktion, Entwicklung, Verwaltung oder Vertrieb einzahlen. Jeder gespendete Cent wird vom Unternehmen verdoppelt.

 

 

Betriebsvereinbarung regelt die Aktion

Der neue Förderfonds geht auf eine Initiative des Gesamtbetriebsrats zurück und wird von der Unternehmensleitung und dem Gesamtsprecherausschuss als eine weitere Säule des gesellschaftlichen Engagements von Daimler unterstützt und gefördert. Die drei genannten Gremien haben eine Betriebsvereinbarung getroffen, in der unter anderem das Spendenverfahren und die Verwendung der Fördermittel geregelt sind.

Die angesparte Summe kommt je zur Hälfte regionalen Projekten an Werksstandorten und übergreifenden Projekten im In- und Ausland zugute. Allen gemeinsam ist, dass sie als gemeinnützig anerkannt sein müssen und im Schwerpunkt Hilfen für Kinder, Jugendliche, Behinderte bieten oder zum Umwelt- und Naturschutz beitragen.

 

Wie die HR-Abteilung sich einbringen kann

Doch nicht nur über solche speziellen Maßnahmen können Personaler sich für die Corsporate Social Responsibility einsetzen. Vielmehr können sie hier eine tragende Rolle übernehmen. Wie diese Rolle aussehen kann und wie Personaler auch andere Bereich im CSR unterstützen können, erfahren Sie im Top-Thema "CSR nimmt klarere Formen an"

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