| Führungskultur

Continental AG verbessert Ideenmanagement

Die Führungskultur bei Continental ist die Basis für gute Ideen der Mitarbeiter.
Bild: Haufe Online Redaktion

Beim Automobilzulieferer Continental AG stieg im Jahr 2011 die Zahl der Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern weltweit um knapp drei Prozent auf rund 310.000.

Die dabei erzielten Nettoeinsparungen von 120 Millionen Euro seien sogar um 22 Prozent gewachsen, erklärte Elke Strathmann, Personalvorstand der Continental AG, vor der Presse in Hannover. Insbesondere die gelebte Weiterbildungs- und Führungskultur im Unternehmen sei in diesem Zusammenhang ein wichtiger Erfolgsfaktor und schlage sich beeindruckend im Ideenmanagement nieder.

"Das Continental-Ideenmanagements (CIM) ist ein gesteuerter Prozess, durch den wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv ansprechen und ihre Kreativität fördern", erläuterte Matthias Nehrhoff, Leiter Corporate Idea Management, Continental. "Fokus der Ideen ist nicht nur die Kosteneinsparung.“ Die Mitarbeiter-Ideen trügen auch zur Optimierung von Prozessen und Qualität sowie zu Verbesserungen im Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz bei. Zudem stärke das Ideenmanagement die Motivation und die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter.

Der ideenreichste Standort weltweit lag 2011 in Icheon, Südkorea. Rund 730 Mitarbeiter hatten dort über 33.500 Ideen eingereicht, die erfolgreich umgesetzt wurden. Das entspricht einem Ergebnis von 46 umgesetzten Ideen pro Mitarbeiter bei einer hundertprozentigen Beteiligung. Der zweitplatzierte Continental-Standort in Rubí, Spanien, hatte 2011 bei einer Beteiligung von 100 Prozent sogar 60 Ideen pro Mitarbeiter eingereicht und ebenfalls über 97 Prozent umgesetzt. Den dritten Rang erreichte der Standort Guadalajara in Mexiko. In Deutschland wurden im Jahr 2011 rechenbare Einsparungen in Höhe von fast 21 Millionen Euro erzielt. Bei einer Beteiligung von 95 Prozent und vier umgesetzten Ideen pro Mitarbeiter liegt der Standort Regensburg, Bayern, an der Spitze. Der Automotive-Standort Roding, Bayern, liegt mit 68-prozentiger Beteiligung und drei umgesetzten Ideen pro Mitarbeiter auf Platz zwei in Deutschland. Den dritten Rang erreichte der Standort Rheinböllen in Rheinland-Pfalz.

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