25.08.2011 | HR-Management

Change Management: Führungskräfte kommunizieren oft mangelhaft

Unregelmäßig, nicht zielgruppengerecht, unverständlich und in vielen Bereichen weder offen noch ehrlich – so bewerten mehr als die Hälfte der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen die Kommunikation ihrer Vorgesetzten in Veränderungsprojekten. Dies belegt eine aktuelle Studie der Mutaree GmbH.

Es ist eine der Kernaufgaben der Führungskräfte, durch klare Kommunikation Akzeptanz für ein Veränderungsvorhaben zu schaffen und zu motivieren. Sie müssen Gründe und Ziele des Vorhabens begreifbar machen. Denn nur wenn die Basis versteht, worum es geht und was die Zielsetzungen sind, wird sie das Vorhaben auch unterstützen. Die Ergebnisse der Mutaree-Studie "Change Readiness 2010" zeigen jedoch, dass dies in Wirklichkeit nur selten der Fall ist: So trauen 70 Prozent der Befragten ihrem Management nicht zu, ein attraktives Zukunftsbild zu vermitteln.

 

Führungskräfte leisten schlechte Überzeugungsarbeit

Schlimmer noch, lediglich 29 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihre Führungskraft sie für ein Veränderungsvorhaben begeistern kann. Gerade in Veränderungsprozessen sollten Führungskräfte ihre Leadership-Rolle ernst nehmen – und dazu zähle vor allem auch die Fähigkeit, Mitarbeiter zu begeistern und zu motivieren, betont Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Mutaree GmbH. Insgesamt zeige die Studie, für die 184 Antworten von insgesamt 90 Unternehmen ausgewertet wurden, deutlich, dass die Unternehmen auf die Herausforderungen von großen und kleinen Veränderungsprozessen nicht optimal vorbereitet sind und insbesondere die Führungskräfte gefragt seien, an ihren Kommunikationsfähigkeiten zu feilen.

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