Die Infografik zeigt, wo die Candidate Journey besonders häufig beginnt und was den Jobsuchenden auf dem Weg zum neuen Arbeitgeber wichtig ist. Bild: CareerBuilder

Eine Studie hat untersucht, welche Stationen Bewerber heute auf dem Weg zu einem neuen Job passieren. Die Untersuchung beleuchtet die gesamte "Candidate Journey" und liefert Hinweise für einen nutzerfreundlichen Recruiting-Prozess.

Als Customer Journey, also Kundenreise, werden im Marketing die verschiedenen Etappen bezeichnet, die ein potenzieller Kunde zurücklegt, bevor er sich für ein bestimmtes Produkt entscheidet. Indem die Marketing-Fachleute diese Reise nachvollziehen, können sie den Weg dort erleichtern, wo Hindernisse auftauchen. Diese Idee ist freilich auch für das Recruiting interessant. Denn auch hier gilt es, ein Angebot so zu gestalten, dass es möglichst nutzerfreundlich ist und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen kann.

Candidate Journey: Auf dem Weg zum Job

Wie die Candidate Journey der heutigen Bewerber aussieht, hat nun die Stellenbörse Carrerbuilder untersucht. Für ihre Studie hat das Unternehmen knapp 1.500 Jobsuchende dazu befragt, wo ihre Reise zum neuen Arbeitgeber beginnt und wie der Weg dorthin verläuft. Im Mittelpunkt standen dabei einerseits die unterschiedlichen Medien, die Kandidaten nutzen, um einen Job zu finden. Andererseits ging es um die passende Darstellung, also beispielsweise um die Frage, wie eine Stellenanzeige aussehen sollte, damit sie die Kandidaten anspricht.

Online-Jobbörsen: Angebote finden und gefunden werden

Ein grundlegendes Ergebnis aus der Studie ist, dass Online-Stellenportale für Jobsuchende offenbar das bevorzugte Medium sind: Über alle Altersgruppen hinweg (14 bis 64 Jahre) gaben acht von 10 Befragten (82 Prozent) an, dass sie Online-Jobbörsen am häufigsten für die Suche nach einer Stelle nutzen. Ein Grund hierfür könnte sein, dass die Kandidaten laut der Studie mit den Funktionen der Jobportale recht zufrieden sind: So halten etwa 82 Prozent die Suchfunktion der Portale und knapp 78 Prozent deren Filterfunktionen für besonders praktisch. Das sollten Personaler im Hinterkopf behalten. Denn wenn eine Stellenanzeige beispielsweise keine passenden Schlagworte enthält oder falsch ausgezeichnet ist, wird sie womöglich gar nicht erst angezeigt.

Was die Studie sonst noch über die Vorlieben und auch die Abneigungen der Jobsuchenden herausgefunden hat, zeigt die Infografik.

Schlagworte zum Thema:  Recruiting, Candidate Experience

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