Businessweek-Ranking der internationalen Schulen

Das US-Wirtschaftsmagazin Bloomberg Businessweek hat die besten MBA-Schulen Europas, Kanadas und des asiatisch-pazifischen Raums gekürt. Neben der Mannheim Business School schafft es auch die ESMT Berlin in die Liste.

Nachdem das US-Magazin Bloomberg Businessweek im November 2019 sein Ranking zu US-Schulen veröffentlicht hat, folgten separate Ranglisten für die besten MBA-Schulen in Europa, Kanada und Asien/Pazifik. In Europa umfasst die Liste 22 Schulen. Auf Platz eins liegt das IMD in Lausanne, gefolgt von INSEAD und der London Business School. Platz vier und fünf gehen an die HEC Paris und die SDA Bocconi School of Management in Mailand. Die Mannheim Business School erreicht den zehnten Platz und ist damit die beste deutsche Schule. Die ESMT Berlin liegt als zweite deutsche Schule auf Rang 15.

Vier Indexwerte entscheiden über die Platzierung der MBA-Programme

2018 hatte Businessweek sein Ranking grundlegend überarbeitet. Die neue Platzierung der besten MBA-Programme basiert seitdem auf vier Indices, die sich wiederum aus mehreren Kriterien zusammensetzen und unterschiedlich gewichtet werden: Compensation Index (37,3 Prozent), Networking Index (25,7 Prozent), Learning Index (21,3 Prozent) und Entrepreneurship Index (15,7 Prozent). Bei jeder Schule sind die vier Indexwerte separat aufgelistet und lassen sich jeweils mit einzelnen anderen Schulen vergleichen.

Mannheim Business School punktet vor allem beim Learning

Das IMD erreicht einen Gesamtwert von 91,5 (von 100) und liegt sowohl bei Compensation und Learning sowie bei Networking auf Platz eins in Europa. Bei Entrepreneurship belegt die Schweizer Schule den achten Rang. INSEAD kommt auf einen Gesamtwert von 76,7 und ist Nummer drei bei Compensation, Networking und Entrepreneurship und Nummer sieben bei Learning. Die Mannheim Business School hat einen Gesamtwert von 50,1 und punktet vor allem beim Learning mit 80,9 und erreicht damit Platz vier in Europa. Beim Networking liegt sie auf dem achten Platz, bei der Compensation auf Platz zehn und bei Entrepreneurship auf Platz 17 in Europa.

Ranking zeigt, in welchen Branchen die Absolventen landen

Zudem gibt es Angaben, in welchen Branchen die meisten Absolventen landeten. Beim IMD ist das mit 23 Prozent Manufacturing (Fertigung und Produktion), gefolgt von 22 Prozent Consulting. Ganz anders sieht es am INSEAD aus. Hier fanden mit 46 Prozent die meisten Absolventen einen Job im Consulting. 15 Prozent starteten im Technologiebereich und 14 Prozent in der Finanzbranche. Bei der Mannheim Business School ist die Technologiebranche mit 27 Prozent am beliebtesten. Mit 22 Prozent folgt der Bereich Consulting, gefolgt von Manufacturing mit 20 Prozent. Bei der ESMT landen ein Viertel der Absolventen im Consulting.

Asiatisch-pazifische Schulen mit vergleichsweise geringem Gesamtscore

Für den asiatisch-pazifischen Raum hat Businessweek sieben Schulen gerankt, fünf davon aus China inklusive der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) sowie je eine Schule aus Singapur und Indien. Den Spitzenplatz belegt die CEIBS in Shanghai, gefolgt von der HKUST in Hongkong und der National University of Singapore (NUS). Im Vergleich zu den besten Schulen in Europa erreicht die CEIBS dabei mit 33,0 (von 100) einen auffallend geringen Gesamtscore. Punkten kann die CEIBS vor allem beim Networking.

In Kanada wurden acht Schulen gerankt. Auf Platz eins liegt die Richard Ivey Business School an der University of Western Ontario mit einem Gesamtscore von 45,1, gefolgt von der Smith Business School an der Queen University mit 34,8 und der Rotman School of Management an der University of Toronto mit 27,1.

Hier gehts zum Ranking der Businessweek.


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