08.07.2011 | HR-Management

Burnout-Opfer schweigen oft im Job über ihr Leiden

Viele Arbeitnehmer sprechen mit ihren Kollegen oder Vorgesetzten nicht darüber, wenn sie ein Burnout hatten. Knapp jeder Sechste verlässt sogar die Firma. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact. Personaler sollten nun stärker präventiv eingreifen.

In der Umfrage sagten 40 Prozent der befragten Burnout-Opfer, dass sieim Job nicht über das Thema ausgetauscht haben. Rund ein Viertel gab an (24,6 Prozent), von den Kollegen positive Reaktionen und Hilfsangebote bekommen zu haben.

Die Mehrheit der Befragten kehrte nach einem Burnout in die alte Position im Unternehmen zurück (71 Prozent). Knapp jeder Sechste (17,2 Prozent) verließ dagegen die Firma. Jeder Zehnte (elf Prozent) hat neue Aufgaben übernommen, zeigt die Studie, für die im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad 627 von einem Burnout betroffen Arbeitnehmer befragt wurden.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement als Prävention

In den vergangenen Jahren hat kaum eine andere Diagnose für mehr Diskussionsstoff und Kosten für Unternehmen und Krankenkassen gesorgt als der Burnout. Experten schätzen die Zahl der Burnout-Patienten allein in Deutschland auf zehn bis 15 Millionen.

Viele Unternehmen unternehmen nun etwas gegen die steigende Zahl der psychisch erkrankten Mitarbeiter. In unserer Serie unterstützen wir Sie bei der Umsetzung Ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Wir klären über psychische Beeinträchtigungen auf, erklären den Unterschied zwischen nützlichem und ungesundem Stress und bieten Ihnen eine Übersicht über Dienstleister im BGM.

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