| HR-Management

Bundeswehr feilt an der Arbeitgeberattraktivität

Die Bundeswehr gibt gerade eine schöne Fallstudie für Personaler ab: Wie schafft man den Spagat zwischen Personalabbau, -umbau und- aufbau? Und das bei einem Arbeitgeber, der bisher keinen Grund hatte, das Personalmarketing auszubauen?

90.000 Stellen werden gestrichen. Die Bundeswehr soll kleiner, effizienter und jünger werden. Das sind Herausforderungen, die auch auf Privatunternehmen zutreffen. Während in der freien Wirtschaft Personalmarketing und Arbeitgeberattraktivität schon lange im Fokus sind, muss die Bundeswehr hier erst noch kräftig ausbauen.

Im so genannten "Reformbegleitprogramm" lässt sich ablesen, welche Maßnahmen sie dazu ergriffen hat. Ein wichtiger Punkt darin, an dem alle Arbeitgeber arbeiten: die Kinderbetreuung. Die Bundeswehr will 300 Eltern-Kind-Arbeitszimmer an 170 Standorten schaffen. Zudem plant sie die finanzielle Unterstützung für Familien bei besonderen Belastungen zu verbessern.

 

Finanzielle Anreize für Mitarbeiter

Weitere finanzielle Anreize sollen Hilfen bei Umzügen sein - wahlweise Umzugskostenvergütung oder Trennungsgeld. Die Vergütung für besondere zeitliche Belastungen will die Bundeswehr anheben. Auch Prämien zur Personalgewinnung und Bindung vor allem für hochqualifzierte Fachkräfte sind geplant und zum Teil umgesetzt.

Schließlich steht auch die bessere Ausbildung im Zielkatalog. Der Anspruch auf eine Förderung soll hier so gestaltet werden, dass er als Anreiz für eine längere Verpflichtung dient.

 

Social Media im Einsatz der Bundeswehr

Neben diesen Plänen ist die Bundswehr aktiv in den sozialen Medien. Ein eigener Youtube-Kanal (www.youtube.com/user/Bundeswehr) wirbt um Bewerber genauso wie die Karriereseite auf Facebook (www.facebook.com/#!/Bundeswehr).

 

Aktuell

Meistgelesen