31.10.2012 | E-Learning

Ausgaben für Learning Management Systeme steigen

Learning Management Systeme sind hoch gefragt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Ausgaben für Learning Management Systeme in Europa, dem mittleren Osten und Afrika werden 2013 um rund zwölf Prozent steigern, sagen die Analysten des Beratungsunternehmens Bersin & Associates. Interessenten haben demnach die Qual der Wahl, das passende System zu finden.

Der E-Learning-Markt wächst, denn  immer mehr Unternehmen nutzen die Vorteile, ihre Mitarbeiter unabhängig von Zeit und Ort mit zentral angebotenen E-Learning-Kursen zu qualifizieren und weiterzubilden. Learning Management Systemen (LMS) kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil sie die zentrale Verwaltung der Kurse und Teilnehmer ermöglichen.

Mit einem Wachstum von zwölf Prozent wächst der Markt in der Region EMEA stärker als der globale Markt, der laut dem von Bersin & Associates veröffentlichten Marktreport "Learning Management Systems: Finding Your Way Through the Maze" nur ein Wachstum von 10,4 Prozent erreichen wird. Insgesamt werde der Markt für LMS auf weltweit 1,4 Milliarden Euro geschätzt. Für Käufer sei es immer schwieriger, den globalen LMS-Markt zu verstehen, da er sehr komplex und dynamisch sei, so Josh Bersin, Chief Executive Officer von Bersin & Associates auf der HR Tech Europe 2012 in Amsterdam.

Konkurrenz für Anbieter mit klassischen LMS steigt

Tatsächlich tummeln sich laut Bersin rund 500 Anbieter auf dem globalen LMS-Markt, von denen keiner mehr als neun Prozent Marktanteil habe. Den klassischen LMS mit vielen Standardfunktionen, die von Unternehmen gekauft und auf eigenen Servern installiert würden, stehe eine wachsende Anzahl von einfach zu implementierenden Software as a Service (SaaS)-Systemen mit flexiblen Preismodellen gegenüber. Vor allem jüngere Anbieter integrierten in ihre Systeme Social Media-Funktionen, die viele Mainstream-Anbieter noch nicht in ihrem Portfolio hätten.

Bersins Fazit: Für Käufer von LMS in Europa sei die Auswahl des passenden LMS zwar komplexer geworden, aber sie profitieren mehr denn je von der Anzahl der Anbieter und deren Services. Insgesamt repräsentieren demnach die europäischen Anbieter 12,9 Prozent des globalen Markts, ein Anteil, der sich den Schätzungen von Bersin & Associates in 2013 auf bis zu 16,3 Prozent steigern wird. Käufer müssten deshalb nicht länger an einem großen globalen Anbieter festhalten, sondern könnten auch im eigenen Hinterhof den passenden Anbieter finden.

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Schlagworte zum Thema:  Weiterbildung, Personalentwicklung, E-Learning

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