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| Fachkräftemangel

Auch im mittleren Qualifikationsbereich kann es eng werden

Auf den einzelnen kommt es an: Auch mittlere Qualifikation werden gesucht sein.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Fachkräftebedarf bis 2030: Nicht nur bei den Hochqualifizierten, sondern auch bei mittleren Qualifikationen drohen langfristig Engpässe, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Die Beschäftigungschancen werden sich aber auch künftig je nach Bereich deutlich unterscheiden. So werde es beispielsweise im Bereich Verkehr, Lager und Transport sowie bei Sicherheits- und Wachberufen insgesamt auch langfristig kaum zu größeren Engpässen kommen, erwarten die Arbeitsmarktforscher. Bei einzelnen Berufen in diesen Segmenten könne es aber trotzdem Bewerbermangel geben: Die der Studie zugrundeliegenden Simulationsrechnungen beziehen sich nur auf die Gesamtentwicklungen in größeren Bereichen, nicht auf einzelne Berufe.

In einigen Bereichen, in denen der Arbeitskräftebedarf deutlich steigen wird, werden Ausgleichsprozesse längerfristige Engpässe verhindern. Bei vielen Tätigkeiten im Bereich Gastronomie oder im Reinigungsgewerbe beispielsweise handele es sich um einen sogenannten "Jedermann-Arbeitsmarkt": Gibt es hier Arbeitskräfteengpässe, kommen auch Bewerber ohne entsprechende Berufsausbildung in Frage.

Haufe Online Redaktion

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