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Zahl der Erwerbstätigen steigt, Arbeitszeit sinkt

Das Statistische Bundesamt, Wiesbaden, hat die aktuellen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht.
Bild: (c) Destatis

In Deutschland gibt es so viele Erwerbstätige wie noch nie, teilt das Statistische Bundesamt mit. Allerdings ist die durchschnittliche Arbeitszeit gesunken, da viele Arbeitnehmer in Teilzeit tätig sind.

In Deutschland gab es im dritten Quartal dieses Jahres erstmals mehr als 42 Millionen Erwerbstätige. In dieser Zahl enthalten sind 37,5 Millionen Arbeitnehmer sowie 4,5 Millionen Selbstständige sowie mithelfende Angehörige. Während die Zahl der Selbstständige nun schon im fünften Quartal in Folge sinkt, steigt die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt - im Vergleich zum Vorjahresquartal um eine gute Viertelmillion (253.000) oder 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtet.

Durchschnittliche Arbeitszeit sinkt

Alle Erwerbstätigen zusammen leisteten in den drei Sommermonaten gut 14,9 Milliarden Arbeitsstunden, so viel wie seit 1994 nicht mehr in einem Sommerquartal. Damals gab es aber nur 37,7 Millionen Erwerbstätige, die je 396 Arbeitsstunden im Quartal leisteten. Im Jahr 2013 reichten für das gleiche Arbeitsvolumen im Schnitt 355,4 Stunden. Darin spiegelt sich insbesondere die überproportionale Zunahme von Teilzeit-Jobs.

dpa

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