| Social-Media-Daten

Arbeitgeber sagen Bewerbern ab wegen Social-Media-Eintrag

Daten der Bewerber aus dem Netz holen
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Social Media spielt beim Recruiting noch nicht die führende Rolle. Doch im Bewerbungsverfahren setzen immer mehr Unternehmen auf Infos aus den sozialen Netzwerken. So sagt bereits jedes fünfte Unternehmen Bewerbern aufgrund ihres Social-Media-Profils ab, so eine aktuelle Umfrage.

Von den Befragten gaben zudem 40 Prozent an, dass sie die Social-Media-Profile der Bewerber überprüfen.

Für die jährliche Technologie-Umfrage von Schwartz Public Relations zusammen mit dem weltweiten PR Netzwerk Eurocom Worldwide wurden über 300 europäische Führungskräfte von Technologieunternehmen im Januar und Februar 2012 befragt.

Bedeutung von Social Media nimmt weiter zu

Eine große Veränderung gab es im Vergleich zu 2011 bei der Nutzung von sozialen Netzwerken. Nicht Facebook (64 Prozent), sondern LinkedIn liegt nun mit 74 Prozent als meist genutzte Plattform an der Spitze, gefolgt von Twitter mit 67 Prozent und YouTube mit 56 Prozent. Die Inhalte kommen dabei vorwiegend (78 Prozent) aus internen Quellen und am zweithäufigsten aus Agenturen (zwölf Prozent).

Messbarkeit ist ein Problem bei der Social-Media-Nutzung

Dass Unternehmen passiv die Infos aus den Social-Media-Angeboten nutzen, aber noch eher selten dort auch aktiv werden, könnte der schlechten Messbarkeit liegen. So steigen zwar laut der Umfrage die Ausgaben für Social – das gibt knapp die Hälfte der Befragten an. Aber trotzdem sagen 57 Prozent der Führungskräfte, dass sie die Wirkung ihrer Investitionen in Social Media nicht präzise messen können. Gerade einmal 23 Prozent aller Umfrageteilnehmer können überhaupt ihre Social-Media-Aktivitäten messen.

Schlagworte zum Thema:  Bewerbung, Talent Management

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