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Gehaltskartell kommt Apple und Google nun teuer

Ein Gehaltskartell im Silcon Valley hat Folgen: Mehrere hundert Millionen Dollar fließen nun an die betroffenen Mitarbeiter.
Bild: Andrea Damm ⁄

Eigentlich wollten einige der größten Unternehmen im Silicon Valley Kosten sparen, indem sie vereinbarten, untereinander keine Mitarbeiter abzuwerben. Nun wird ihr Gehaltskartell teuer: 325 Millionen Dollar zahlen sie laut Medienberichten ihren Mitarbeitern, um deren Klage abzuwenden.

Apple, Google, Intel und Adobe standen, wie berichtet, wegen des vermuteten Gehaltskartells auf der Anklagebank. Ihre Mitarbeiter forderten Schadenersatz wegen der entgangenen höheren Löhne, die die Tech-Spezialisten in der Regel einheimsen, wenn ein Unternehmen sie abwirbt. Nun haben sie sich aber noch gütlich in den vorgerichtlichen Verhandlungen geeinigt. Wie das "Wall Street Journal Deutschland" zuerst berichtete hatten die Mitarbeiter drei Milliarden Dollar gefordert – etwas günstiger sind die Unternehmen nun noch weggekommen.

Adobe betreibt noch etwas Schadensbegrenzung

"Spiegel-Online" berichtet, dass Sprecher von Apple, Google und Intel sich nicht zu der Einigung äußern wollten. Lediglich ein Vertreter von Adobe ließ dort verlauten, "sein Unternehmen habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Dennoch habe man dem Vergleich zugestimmt, um Unsicherheiten, Kosten und Störungen durch einen Prozess zu vermeiden".

Auch Intuit, Lucasfilms und Pixar hatten sich wohl an den Absprachen beteiligt. Sie einigten sich jedoch schon vorab mit den Klägern, wie das "Handelsblatt" berichtet.

Haufe Online Redaktion

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