Zusatzvereinbarung Homeoffice Corona

Kurzbeschreibung

Diese Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag führt während der Zeit einer Pandemie das Homeoffice für den Mitarbeiter ein und beinhaltet für die spätere Beseitigung alternativ einen Widerrufsvorbehalt oder eine Befristung.

Zusatzvereinbarung Homeoffice Corona

zum Arbeitsvertrag vom ................................... (Datum eintragen) zwischen

.................................................................................................... – nachfolgend Arbeitgeber*in –

und

.................................................................................................... – nachfolgend Arbeitnehmer*in –

Präambel

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Pandemie durch das Coronavirus bestehen erhöhte Anforderungen an den Gesundheits- und Arbeitsschutz. Insbesondere sind nach dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 16.4.2020 besondere Schutzvorkehrungen für die Arbeitnehmer zu treffen. Als besondere technische Maßnahme ist dort unter Ziffer II 1. aufgeführt, dass Büroarbeit nach Möglichkeit im Homeoffice auszuführen ist. Andernfalls sind für Büroarbeitsplätze die freien Raumkapazitäten im Betrieb so zu nutzen und die Arbeit so zu organisieren, dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden können bzw. ausreichende Schutzabstände gegeben sind.

Zum Schutz der Gesundheit des Arbeitnehmers soll die Arbeit daher unter folgenden Bedingungen ausgeübt werden:

§ 1 Beginn und Art der Homeoffice-Tätigkeit, Arbeitszeit

1) Der Arbeitnehmer wird ab dem ................................... (Datum einfügen) seine Arbeitsleistung im Homeoffice erbringen. Die Arbeitsleistung wird

□ in voller vertraglich vereinbarter Höhe im Homeoffice erbracht oder

□ als alternierende Homeoffice-Tätigkeit erbracht. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer im Umfang von ................................... Stunden / Woche seine Arbeitsleistung im Homeoffice erbringt. Die weitere Leistung bis zum vertraglich vereinbarten Umfang erbringt der Arbeitnehmer an folgenden Wochentagen und zu folgenden Uhrzeiten im Betrieb: ................................... (Wochentage und Uhrzeiten ergänzen).

Zutreffendes bitte ankreuzen.

2) Die Verteilung der Arbeitszeit nimmt der Arbeitnehmer eigenverantwortlich vor, wobei er betriebliche Notwendigkeiten berücksichtigen wird. Der Arbeitnehmer ist zu folgenden Zeiten für den Arbeitgeber erreichbar: ................................... (Zeiten eintragen).

3) Der Arbeitnehmer wird bei der Tätigkeit im Homeoffice die Vorgaben des Arbeitszeitschutzes beachten, insbesondere die täglichen Höchstarbeitszeiten nicht überschreiten und die erforderliche Ruhepause zwischen zwei Arbeitstagen einhalten.

4) Die Erfassung der Arbeitszeiten erfolgt durch den Arbeitnehmer mittels einer manuellen monatlichen Aufstellung. In diese sind auch Krankheits-, Urlaubs- und weitere Freistellungszeiten aufzunehmen. Die Aufstellung wird der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber nach Ablauf des Monats am nächsten Werktag des jeweils folgenden Monats übermitteln.

§ 2 Dauer der Tätigkeit im Homeoffice

1) Für die Dauer der Tätigkeit treffen die Parteien folgende Vereinbarung (Zutreffendes bitte ankreuzen):

□ Befristung: Die Tätigkeit im Homeoffice wird aus Gründen des Gesundheitsschutzes vorübergehend befristet bis zum ..................................., da die Parteien davon ausgehen, dass die Entwicklung der Corona-Pandemie eine Aufnahme der Arbeit nach diesem Zeitpunkt am ursprünglich vertraglich vereinbarten Arbeitsort wieder zulässt.

oder

□ Unbefristete Homeoffice-Tätigkeit mit Widerrufsvorbehalt[2]:

Die Tätigkeit im Homeoffice erfolgt unbefristet.

Der Arbeitgeber behält sich vor, die Abrede über die Homeoffice-Tätigkeit zu widerrufen und den Arbeitnehmer anzuweisen, die Arbeitsleistung wieder ausschließlich im Betrieb bzw. am ursprünglich vereinbarten Arbeitsort zu erbringen. Einen Widerruf kann der Arbeitgeber bei Vorliegen betrieblicher Gründe erklären. Betriebliche Gründe können beispielsweise sein (die folgende Aufzählung ist nicht abschließend): der Wegfall besonderer arbeits- und gesundheitsschützender Maßnahmen in Bezug auf das Coronavirus, insbesondere Wegfall der Abstandsgebote etc., das Erfordernis höherer Präsenz am betrieblichen Arbeitsplatz, notwendige persönliche Abstimmung zwischen dem Arbeitnehmer und Kunden, Kollegen oder Vorgesetzten zur Ermöglichung eines besseren Informationsflusses, die Vermeidung von Reibungsverlusten im betrieblichen Ablauf, die bessere Ausstattung mit Arbeitsmitteln im Betrieb, Bedenken wegen der Einhaltung des Daten- und Arbeitsschutzes im Homeoffice aufgrund konkreter Anhaltspunkte,

............................................................................................................................................................................................................................................................................................................

(ggfs. weitere mögliche Gründe, speziell auf das Unternehmen abgestimmt, ergänzen).

Die Interessen des Arbeitn...

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