Zusatzvereinbarung Homeoffice allgemein

Kurzbeschreibung

Diese Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag führt das Homeoffice für den Mitarbeiter ein und beinhaltet für die spätere Beseitigung alternativ einen Widerrufsvorbehalt oder eine Befristung.

Zusatzvereinbarung Homeoffice allgemein

zum Arbeitsvertrag vom ................................... (Datum eintragen) zwischen

.................................................................................................... – nachfolgend Arbeitgeber*in –

und

.................................................................................................... – nachfolgend Arbeitnehmer*in –

§ 1 Beginn und Art der Homeoffice-Tätigkeit, Arbeitszeit

1) Der Arbeitnehmer wird ab dem ................................... (Datum einfügen) seine Arbeitsleistung im Homeoffice erbringen. Die Arbeitsleistung wird

□ in voller vertraglich vereinbarter Höhe im Homeoffice erbracht oder

□ als alternierende Homeoffice-Tätigkeit erbracht. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer im Umfang von ................................... Stunden / Woche seine Arbeitsleistung im Homeoffice erbringt. Die weitere Leistung bis zum vertraglich vereinbarten Umfang erbringt der Arbeitnehmer an folgenden Wochentagen und zu folgenden Uhrzeiten im Betrieb: ................................... (Wochentage und Uhrzeiten ergänzen).

Zutreffendes bitte ankreuzen.

2) Die Verteilung der Arbeitszeit nimmt der Arbeitnehmer eigenverantwortlich vor, wobei er betriebliche Notwendigkeiten berücksichtigen wird. Der Arbeitnehmer ist zu folgenden Zeiten für den Arbeitgeber erreichbar: ................................... (Zeiten eintragen).

3) Der Arbeitnehmer wird bei der Tätigkeit im Homeoffice die Vorgaben des Arbeitszeitschutzes beachten, insbesondere die täglichen Höchstarbeitszeiten nicht überschreiten und die erforderliche Ruhepause zwischen zwei Arbeitstagen einhalten.

4) Die Erfassung der Arbeitszeiten erfolgt durch den Arbeitnehmer mittels einer manuellen monatlichen Aufstellung. In diese sind auch Krankheits-, Urlaubs- und weitere Freistellungszeiten aufzunehmen. Die Aufstellung wird der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber nach Ablauf des Monats am nächsten Werktag des jeweils folgenden Monats übermitteln.

§ 2 Dauer der Tätigkeit im Homeoffice, Beendigung

1) Für die Dauer der Tätigkeit treffen die Parteien folgende Vereinbarung (Zutreffendes bitte ankreuzen):

□ Befristung: Die Tätigkeit im Homeoffice wird vorübergehend befristet bis zum ................................... wegen ................................... (Sachgrund der Befristung angeben, z. B. Ende der Elternzeit).

oder

□ Unbefristete Homeoffice-Tätigkeit mit Widerrufsvorbehalt[2]:

Die Tätigkeit im Homeoffice erfolgt unbefristet.

Der Arbeitgeber behält sich vor, die Abrede über die Homeoffice-Tätigkeit zu widerrufen und den Arbeitnehmer anzuweisen, die Arbeitsleistung wieder ausschließlich im Betrieb bzw. am ursprünglich vereinbarten Arbeitsort zu erbringen. Einen Widerruf kann der Arbeitgeber bei Vorliegen betrieblicher Gründe erklären. Betriebliche Gründe können beispielsweise sein (die folgende Aufzählung ist nicht abschließend): das Erfordernis höherer Präsenz am betrieblichen Arbeitsplatz, notwendige persönliche Abstimmung zwischen dem Arbeitnehmer und Kunden, Kollegen oder Vorgesetzten zur Ermöglichung eines besseren Informationsflusses, die Vermeidung von Reibungsverlusten im betrieblichen Ablauf, die bessere Ausstattung mit Arbeitsmitteln im Betrieb, Bedenken wegen der Einhaltung des Daten- und Arbeitsschutzes im Homeoffice aufgrund konkreter Anhaltspunkte,

............................................................................................................................................................................................................................................................................................................

(ggfs. weitere mögliche Gründe, speziell auf das Unternehmen abgestimmt, ergänzen).

Die Interessen des Arbeitnehmers sind bei der Entscheidung über die Ausübung des Widerrufsrechts im Rahmen billigen Ermessens angemessen zu berücksichtigen.

Sofern der Arbeitgeber von seinem Widerrufs- und Weisungsrecht Gebrauch macht, hat er eine Widerrufs- bzw. Ankündigungsfrist von zwei Wochen einzuhalten. Der Arbeitnehmer ist also erst zwei Wochen nach dem erklärten Widerruf verpflichtet, die Tätigkeit statt im Homeoffice im Betrieb auszuüben. In dringenden Fällen kann die Frist im gegenseitigen Einvernehmen verkürzt werden.

Der Widerruf der Homeoffice-Tätigkeit und die Weisung zur Aufnahme der Tätigkeit im Betrieb hat schriftlich zu erfolgen.

2) Nach Beendigung der Tätigkeit im Homeoffice wird der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung – sofern das Arbeitsverhältnis weiter fortbesteht – im Betrieb bzw. am vertraglich vereinbarten Ort erbringen.

§ 3 Arbeitsplatz und Arbeitsmittel

1) Der Arbeitnehmer stellt in seiner Wohnung in ...................................................................... (Adresse eintragen) einen Platz zur Verfügung, an dem er die Homeoffice-Tätigkeit ausüben kann.

2) Der Arbeitge...

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