Zukunftssicherungsleistungen / 3.2 Gewährung von Versicherungsschutz

In einem Urteil hat der BFH – entsprechend seinem Urteil vom 14.4.2011 und abweichend von der Auffassung der Finanzverwaltung – entschieden, dass die Gewährung von Krankenversicherungsschutz i.  H.  d. geleisteten Beiträge einen Sachbezug darstellt, wenn der Arbeitnehmer ausschließlich Versicherungsschutz und keine Geldzahlung verlangen kann. Im entschiedenen Fall schloss der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer für die Mitarbeiter seines Unternehmens bei 2 Versicherungsgesellschaften eine Zusatzkrankenversicherung für Vorsorgeuntersuchungen, stationäre Zusatzleistungen sowie Zahnersatz ab. Für den Sachbezug gilt nach Ansicht des BFH daher die monatliche Freigrenze von 44 EUR.

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