Zukunftssicherungsleistungen / 3.1 Strittige Auslegung

Die vom Arbeitgeber geleisteten Zukunftssicherungsleistungen sind nach bisheriger Ansicht der Finanzverwaltung kein Sachlohn, sondern Barlohn.[1] Die monatliche Freigrenze von 44 EUR[2] für Sachbezüge konnte daher bisher generell nicht hierfür angewendet werden.

Abweichend zu der Verwaltungsauffassung stellt nach der Rechtsprechung des BFH die Gewährung von Versicherungsschutz in Höhe der geleisteten Beiträge Sachlohn dar, wenn der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber ausschließlich Versicherungsschutz und nicht auch eine Geldzahlung verlangen kann. In diesem Fall kann der Sachbezug im Rahmen der 44-EUR-Freigrenze steuerfrei bleiben.[3] Das BFH-Urteil wurde jedoch von der Finanzverwaltung bisher nicht allgemein angewendet.[4]

Mit 2 neuen Urteilen in 2018 hat der BFH zu der Abgrenzung zwischen Bar- und Sachlohn erneut Stellung genommen und seine Rechtsprechung aus dem Jahr 2011 konkretisiert.

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