Zukunftssicherungsleistungen / 3.1 Gewährung von Versicherungsschutz

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat im Jahr 2018 entschieden, dass die Gewährung von Krankenversicherungsschutz in Höhe der geleisteten Beiträge einen Sachbezug darstellt, wenn der Arbeitnehmer ausschließlich Versicherungsschutz und keine Geldzahlung verlangen kann. Im entschiedenen Fall schloss der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer für die Mitarbeiter seines Unternehmens bei 2 Versicherungsgesellschaften eine Zusatzkrankenversicherung für Vorsorgeuntersuchungen, stationäre Zusatzleistungen sowie Zahnersatz ab. Für den Sachbezug gilt nach Ansicht des BFH die monatliche Freigrenze von 44 EUR. Die Finanzverwaltung wendet die Grundsätze des Urteils allgemein an. Bei der Gewährung von Kranken-, Krankentagegeld- oder Pflegeversicherungsschutz liegt bei Abschluss einer Kranken-, Krankentagegeld- oder Pflegeversicherung und Beitragszahlung durch den Arbeitgeber ein Sachbezug vor, für den die Freigrenze von 44 EUR gilt.[1]

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