Zeitkonten richtig gestalten / 3.4 Vorschaukonto

Das Ampelkonto kann auch in Form eines sogenannten Vorschaukontos geführt werden, das insbesondere das "vorausschauende Fahren" bei der Zeitkontensteuerung unterstützen soll. Im Unterschied zum klassischen Ampelkonto kommt es für die Auslösung von Steuerungsmaßnahmen nicht auf den tagesaktuellen Saldo an, sondern auf den Saldo, der an einem festgelegten (z. B. 31.12.) oder roulierenden "Vorschautag" (z. B. jeweils sechs Monate im Voraus) auf Grund der bis dahin geplanten Arbeitszeit erreicht würde. Im Gegensatz zum herkömmlichen Ampelkonto führt also nicht jedes Erreichen der Rotphase an einzelnen Kalendertagen zu unmittelbarem Handlungsbedarf, wenn bis zum Vorschautag entsprechender Zeitausgleich geplant wird. Das Vorschau-Zeitkonto lenkt somit den Fokus von der Arbeitszeitreaktion auf die vorausschauende Arbeitszeit- und Abwesenheitsplanung. Es eignet sich insbesondere für Unternehmen, in denen eine (planmäßig) ungleichmäßige Verteilung der Arbeitszeit auf der Basis saisonal wechselnder Soll-Arbeitszeiten oder auf der Basis von Dienst- oder Schichtplänen erfolgt.

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